Rüffel von Rummenigge FC Bayern: Niko Kovac entschuldigt sich bei Guardiola für Sané-Aussage

, aktualisiert am 31.07.2019 - 07:00 Uhr
Trainer des FC Bayern: Niko Kovac. Foto: imago/eu-images

Auch beim Audi Cup ist die Transfer-Situation beim FC Bayern ein Thema. Karl-Heinz Rummenigge kritisiert seinen Trainer für eine Aussage zum Sané-Poker. Der entschuldigt sich prompt. 

 

München - Der Boss pfeift seinen Trainer zurück – und der gibt sich geläutert.

Niko Kovac hat sich öffentlich im TV für seine optimistischen Äußerungen im Werben des FC Bayern um Leroy Sané entschuldigt.

"Ich bin in dem Interview bei Ihnen, beim ZDF, vielleicht ein bisschen zu offensiv gewesen. Ich habe auch schon mit Pep (Guardiola, Trainer von Manchester City, d.Red.) gesprochen, habe ihm die Situation erklärt. Ich habe mich dafür entschuldigt, weil ich weiß, dass das natürlich ein Spieler von ManCity ist", so der 47-Jährige.

Kovac entschuldigt sich auch beim Klub

In besagtem Interview vom Sonntag hatte der Bayern-Trainer über einen möglichen Sané-Transfer gesagt: "Ich bin sehr zuversichtlich, davon gehe ich aus, dass wir ihn bekommen können." Bayerns Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte das vor dem Audi-Cup-Spiel gegen Fenerbahce Istanbul (6:1) mit den Worten quittiert: "Mir hat seine Aussage nicht gefallen. Da mache ich keinen Hehl draus". 

Man habe mit Manchester City ein gutes Verhältnis, der Spieler habe noch einen laufenden Vertrag. Das müsse man respektieren, sagte Rummenigge und deutete an, dass sich Kovac lieber auf seine Aufgaben konzentrieren solle: "Wir müssen unseren Job machen, der Trainer muss seinen Job machen." Auch Sportchef Hasan Salihamidzic sagte nach dem Spiel: "Wir sind alle gut beraten, nicht über Spieler zu sprechen, die bei anderen Vereinen unter Vertrag stehen."

Auf die Frage, ob er dennoch weiter zu seiner Aussage stehe, antwortete Kovac: "Dazu möchte ich jetzt nichts mehr sagen. Die Zukunft wird zeigen was passiert." Und weiter: "Ich möchte mich auch beim Klub entschuldigen und werde mich diesbezüglich in Zukunft zurückhalten."

Kovac: Kein schlechtes Verhäktnis zu Rummenigge

Kovac hat der Vermutung widersprochen, dass es zwischen ihm und Vorstandschef Karl Heinz Rummenigge Spannungen gebe. "Ich habe mit Karl-Heinz Rummenigge gerade noch in der Kabine gesprochen. Da war kein Zorn, nichts. Da wird wieder was hineininterpretiert. Sie dürfen mir glauben: Es ist alles wunderbar."

Keine Wasserstandsmeldung zu Bayern-Transfers

Rummenigge wollte sich unterdessen zum aktuellen Stand bei möglichen Transfers zu keiner konkreten Aussage hinreißen lassen. "Es nützt nichts, Wasserstandsmeldungen abzugeben." Der Transfermarkt sei nicht nur teuer, sondern auch schwierig geworden. Dass Spieler teuer seien, würde ja nicht automatisch bedeuten, dass ihre Klubs bereit wären, diese auch abzugeben. 

Teuer wäre Leory Sané auf jeden Fall. Das Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt für den Außenstürmer würde 100 Millionen Euro klar übersteigen.

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