Potenzielle Nachfolger Trennung von Niko Kovac: Wer könnte den FC Bayern übernehmen?

Potenzielle Kovac-Nachfolger (v.l.): Co-Trainer Flick, Mourinho, Arsenals Wenger, Heynckes oder Allegri. Foto: Rauchensteiner, firo, sampics, GES/alle AK, Peter Kneffel/dpa, AZ-Montage

Niko Kovac ist bei den Bayern Geschichte. Vorerst übernimmt Hansi Flick. Und dann?

 

München - Backup-Plan oder eine ganz neue, eine große Lösung? Wie geht es beim FC Bayern nach Niko Kovac weiter? Vorerst übernimmt Co-Trainer Hansi Flick das Team, wird damit in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und am Samstag gegen Dortmund an der Seitenlinie stehen.

Schon bei Flicks Verpflichtung vor dieser Saison wurde gemutmaßt, dass der Co-Trainer für Kovac im Falle einer Entlassung einspringen könnte. Übernimmt er jetzt gar für die gesamte Saison – oder darüber hinaus? Was Flick auszeichnet: Er kommt mit seiner entspannten Art gut bei den Spielern an, ist ein Kommunikator und taktisch ein Könner. Das bewies er schon als Weltmeister-Assistent von Bundestrainer Joachim Löw.

FC Bayern: Bildet Flick ein Duo mit Klose?

Flick besitzt zudem die Fußballlehrer-Lizenz, er könnte theoretisch ein Duo mit Miroslav Klose bilden, dem derzeitigen U17-Coach der Münchner, der bislang "nur" den A-Schein hat. Allerdings lehnte Klose im Sommer schon die Beförderung zum U19-Coach ab.

Die große Lösung wäre José Mourinho (56), zweimal Champions-League-Sieger und derzeit vereinslos. Der Portugiese lernt schon länger Deutsch und kann sich generell ein Engagement in Deutschland vorstellen. "Ich erinnere mich gut, dass er mich immer nach Bayern und der Bundesliga gefragt hat", sagte Bastian Schweinsteiger, der unter Mourinho bei Manchester United spielte, in der "Bild am Sonntag" und ergänzte: "Wenn er die richtigen Spieler hat, weiß er, wie man Titel gewinnt." Kein Widerspruch, aber: Mourinho steht wie Kovac eher für Defensivfußball. Und er wird auch bei Borussia Dortmund gehandelt.

FC Bayern: Rummenigge favorisiert wohl Allegri

Zweifellos würde Mourinho als Autoritätsperson für Ordnung in der Bayern-Kabine sorgen können – wie auch der frühere Arsenal-Coach Arsène Wenger (70). Der Elsässer wird in der Münchner Führungsetage geschätzt, er steht für Offensivfußball. Die italienische Zeitung "Corriere dello Sport" berichtet, dass Bayern an Ex-Juventus-Coach Massimilano Allegri interessiert sei. Angeblich ist der Italiener der Favorit von Karl-Heinz Rummenigge.

Dann gibt es noch den ewigen Retter Jupp Heynckes (74). Der Triple-Coach genießt seinen Ruhestand am Niederrhein – dabei wird es auch bleiben. Selbst wenn Uli Hoeneß seinem Freund das Trainer- und Präsidentenamt auf Lebenszeit anbietet.

 

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