Ticker zum Nachlesen 2:3 in Karlsruhe: Die Löwen taumeln tief in die Ergebniskrise

, aktualisiert am 26.11.2018 - 11:12 Uhr
Hoffnungsträger des TSV 1860: Adriano Grimaldi (re.). Foto: imago/Sportfoto Rudel

Der TSV 1860 bleibt erneut sieglos – am Sonntag hat die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka mit 2:3 beim Karlsruher SC verloren. Der Liveticker zum Nachlesen.

 

Karlsruher SC - TSV 1860 3:2

Tore: 1:0 Fink (4.), 1:1 S. Lorenz (29.), 2:1 Pourié (30.), 3:1 Pisot (36.), 3:2 Grimaldi (90.)

Aufstellungen:

KSC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (85. Röser), Stiefler, Hanek (74. Kobald), M. Lorenz - Fink, Pourié (90. + 3 Sané)
1860: Hiller - Willsch (74. Paul), Weber (46. Lex), Berzel, S. Lorenz - Bekiroglu, Wein, Moll (46. Mölders), Steinhart - Karger, Grimaldi

Gelbe Karten: Stiefler / Weber, Mölders
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Zuschauer: 16.477

90. Minute + 3: Das Spiel ist aus! Der TSV 1860 verliert 2:3 beim Karlsruher SC, der damit auf den zweiten Platz klettert. Die Löwen sind dagegen nach nur einem Sieg aus zehn Spielen ordentlich in die Ergebniskrise gerutscht!

90. Minute + 2: Riesen-Chance für Karlsruhe! Da kommt der Konter, Fink stürmt an Hiller entlang, legt für Pourié quer, der aber kläglich scheitert.

90. Minute: Toooooooor! Karlsruher SC - TSV 1860 München 3:2, Torschütze: Grimaldi. Hoffnung! Hoffnung!! Hoffnung!!! Lex flankt die Kugel von rechts in die Box, Mölders köpft nach innen auf Grimaldi, der ebenfalls köpft - hinter die Linie. Da geht noch was, tatsächlich!

89. Minute: Nur noch lange Bälle nach vorn - und das soll der Lösungsansatz der Sechzger sein? "Chef der Liga ist nur der KSC", singen die badischen Fans, nachdem der Löwen-Anhang eine Choreo mit dem selben Spruch gemacht hatte.

85. Minute: Wechsel beim KSC: Camoglu wird ausgwechselt, Angreifer Röser kommt ins Spiel. Karlsruhe ist sich seiner Sache offenbar sicher.

83. Minute: Sechzig lässt die Schlussoffensive vermissen, das ist wenig von den Giesingern, sehr wenig.

77. Minute: Gelbe Karte gegen Mölders (1860). Da kommt der Routinier viel zu spät, fährt seinem Gegenspieler trotzdem in die Parade. er hat schlichtweg Probleme in dieser Szene, hinterher zu laufen.

74. Minute: Wechsel bei Sechzig: Paul kommt für Willsch in die Partie, soll nochmal Druck aufbauen. Und auch der KSC hat gewechselt, mit Kobald für Hanek ist ein Youngster für einen Youngster dabei.

68. Minute: Gefährlich!! Lorenz bringt die Ecke in die Box auf Pourié, der einen Kopfball knapp neben den linken Pfosten setzt.

67. Minute: Finkkkk! Da macht der Dachauer für die Badener beinahe den Deckel drauf. Wieder ist er flink durch, doch Lorenz blockt seinen Schuss ins Aus.

64. Minute: Sechzigggggg! Flanke von links auf den zweiten Pfosten, doch dann stehen sich Grimaldi und Mölders gegenseitig im Weg. Mölders köpft, beziehungsweise köpfelt eher ins Tor-Aus.

63. Minute: Und schon wieder brennen reichlich Pyros im Gästeblock. So hinterlassendie Löwen keinen guten Eindruck, auf dem Platz hintenliegen und neben dem Feld zündeln. Mei, mei, mei...

60. Minute: Da hätte 1860 mal die Chance gehabt. Doch eine Flanke von Willsch landet im Nirgendwo, während Mölders und Grimaldi mitgelaufen sind. So wird das nichts mit der Aufholjagd.

55. Minute: Flanke von Lex - doch Torwart Uphoff hat den Ball sicher. Die Löwen sind am Drücker, richtig druckvoll ist es aber nicht.

52. Minute: Sechzig erhöht den Druck, schiebt die Badener jetzt weit in deren Hälfte. Goalgetter Grimaldi ist übrigens noch überhaupt nicht im Spiel.

49. Minute: Die Chance für Mölders! Kapitaler Fehlpass von Karlsruhes Lorenz - der Löwen-Stürmer geht dazwischen, doch Keeper Uphoff kommt raus und schießt den Sechzger clever an. Der Ball fliegt in Richtung Tribüne.

47. Minute: Lexxxxxxxxxx! Das wäre es doch gewesen! Da ist der kleine quirlige Angreifer durch, wird aber abgedrängt und bekommt dann keinen Druck hinter die Kugel.

46. Minute: Doppel-Wechsel bei Sechzig: Bierofka bringt mit Mölders und Lex volle Offensivpower, der schwache Weber und der heute überforderte Moll werden ausgewechselt.

46. Minute: Weiter geht es im Badnerland!

Halbzeit-Fazit: Die Löwen tun sich auch im Badischen schwer. Vor allem bekommen sie den Ex-Sechzger und Dachauer Anton Fink überhaupt nicht in den Griff, wanken immer dann, wenn der KSC das Spiel mit One-Touch-Fußball schnell macht. Bei sämtlichen Gegentoren pennt die Abwehr, vorne geht umgekehrt wenig zusammen.

Für den zwischenzeitlichen Ausgleich muss mal wieder ein Standard herhalten - mehr fällt den Giesingern nicht ein. Kann der TSV 1860 in der zweiten Halbzeit dagegenhalten?

45. Minute + 1: Pause auf der Baustelle Wildparkstadion! Die Löwen wollten noch einen Freistoß ausführen, dürfen sie aber nicht. Sie bestürmen deshalb Schiedsrichter Osmers - der kann nun aber wirklich am wenigsten für das Ergebnis. Gleich geht es weiter!

43. Minute: Die Karlsruher setzen den Giesingern mit Ein-Kontakt-Spiel gehörig zu. Der TSV hat dagegen Mühe, Schritt zu halten.

36. Minute: Tor! Karlsruher SC - TSV 1860 München 3:1, Torschütze: Pisot. Mei, mei, mei! Die Sechzger wanken auf der Baustelle. Nach einem Standard muss Hiller die Kugel eigentlich wegfausten, langt aber ordentlich daneben. Der Ball kommt in den Rückraum zu Pisot, der satt draufhält und flach durch das Getümmel trifft.

30. Minute: Tor! Karlsruher SC - TSV 1860 München 2:1, Torschütze: Pourié. Bitter!! Der KSC schlägt direkt zurück. Und wieder ist der Dachauer Fink beteiligt. Nach einem Einwurf bekommen die Löwen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Hoher Kopfball der Karlsruher und der Ball landet direkt bei Fink, der direkt weiterleitet auf Pourié, der freisteht und durchdacht an Hiller vorbeischiebt.

29. Minute: Tooooooooor! Karlsruher SC - TSV 1860 München 1:1, Torschütze: S. Lorenz. Der Ausgleich! Steinhart bringt einen Eckball an den Fünfmeterraum, wo Lorenz genau richtig steht und den Ball butterweich per Kopf in die lange Ecke verlängert. Da war sie doch wieder, die Waffe, die Standardwaffe! Es ist bereits der zehnte Assist für Steinhart - Chapeau!

27. Minute: Die Chance für Sechzig: Scharfer Ball von rechts auf den zweiten Pfosten. An dem kommt Kapitän Weber angerauscht, ist aber selber offenbar überrascht. Roßbach bekommt die Kugel kurz vor dem Tor an die Brust, kann aber entschärfen. Das wäre es gewesen...

25. Minute: Steinhart bringt einen Standard vor den Kasten der Badener, diese können jedoch klären. Die eigentliche Waffer der Sechzger, die Standards, funktioniert aktuell nicht.

20. Minute: Die Löwen mühen sich, wirklich strukturiert sieht dieses Spiel aber nicht aus. Übrigens: Laut Blitztabelle ist der KSC in diesen Momenten Zweiter der Dritten Liga, mit zwäöf Punkten Vorsprung auf die Giesinger.

16. Minute: Riesen-Chance für Karlsruhe! Wieder der Fink, und wieder pennt Sechzig. Schlampiger Ballverlust von Moll an der Mittellinie. Dann machen die Badener das Spiel schnell. Fink kommt in der Box an die Kugel, legt diese an Hiller vorbei quer auf Stürmer Pourié. Doch ein Löwe ist dazwischen - Glück gehabt, das wäre das 2:0 gewesen!

12. Minute: Sechzig kann sich vom Druck lösen, macht jetzt das Bild. Der KSC lauert dagegen auf Konter - untypisch für eine Heimmannschaft. Und gefährlich für die Löwen!

8. Minute: Die Löwen müssen sich erstmal sammeln. Nach vorne geht noch gar nichts zam. Die Fans der Sechzger geben dagegen Gas und pushen ihr Team nach vorne. 

4. Minute: Tor! Karlsruher SC - TSV 1860 München 1:0, Torschütze: Fink. Was für ein Rückschlag zum Start! Da pennen die Sechzger kollektiv nach einer Ecke. Stiefler verlängert den Ball am ersten Pfosten mit dem Kopf. Am zweiten Pfosten steht Fink, der Dachauer, in Giesing ausgebildet, mutterseelenallein - und bugsiert die Kugel über die Linie. Ist das bitter!

2. Minute: Die Löwen-Fans haben gezündelt - mal wieder. Reihenweise Pyrofackeln werden abgebrannt - und setzen die Baustelle Wildparkstadion gehörig unter Rauch. Das wird eine ordentliche Strafe für den TSV 1860 geben.

1. Minute. Los geht es im Wildparkstadion!

12.58 Uhr: Rund 3.400 Löwen-Fans sorgen für mächtig Stimmung im Wildparkstadion. Knapp 15.000 Zuschauer sind da. Gleich geht es los!

12.52 Uhr: Auch Geschäftsführer Michael Scharold spricht bei "telekomsport": "Ich habe eine große Ruhe. Wer mir vor eineinhalb Jahren gesagt hätte, du stehst im November 2018 auf Platz elf der Dritten Liga, dem hätte ich sofort alles unterschrieben."

12.50 Uhr: Der Löwen-Coach ist am Mikrofon von "telekomsport". "Wir stehen uns selber im Weg, durch Chancen, die wir auslassen. Wir müssen konsequenter vor dem Tor sein", meint Daniel Bierofka und relativiert: "Wir sind nur ein Aufsteiger. Uerdingen darf man nicht dazu zählen, weil die finanziell in einer anderen Liga spielen. Wir müssen Geduld haben, dann wird der Erfolg auch kommen."

12.35 Uhr: Sechzig steht heute etwas unter Druck, auch wenn die Kontrahenten dahinter im Tabellenkeller an diesem Spieltag bislang nicht wirklich gepunktet haben. Dennoch beträgt der Vorsprung der Löwen auf den ersten Abstiegsplatz nur zwei Punkte. Ein Sieg in Karlsruhe sollte her - die Sechzger kündigten bereits an, dass sie heute die drei Punkte, und nur die drei Punkte wollen.

12.19 Uhr: Die Aufstellung der Giesinger ist da. Coach Daniel Bierofka setzt Sascha Mölders auf die Bank - und überrascht mit der Personalie Aaron Berzel. Der Defensivspezialist macht nach langer Leidenszeit und Arbeit an der Rückkehr sein erstes Ligaspiel in dieser Saison von Beginn an.

12.10 Uhr: Ungewohnte Atmosphäre im Badnerland: Die Sechzger spielen heute auf einer Baustelle. So ist die Nordkurve im Wildparkstadion bereits abgerissen. Riesige Erdwälle türmen sich hinter dem einen Tor. Fußball vor Baggern - mal was einmaliges.

12 Uhr: Herzlich willkommen im Liveticker der AZ. Die Löwen fordern nach zuletzt nur einem Sieg aus neun Spielen offensiv einen Dreier beim Karlsruher SC - wir sind live für Sie dabei!


KSC gegen 1860: Paul und Ziereis wieder fit

Die Partie in Karlsruhe wird ein echter Gradmesser für die Mannschaft von Daniel Bierofka. Nach zuletzt nur einem Sieg aus den letzten neun Ligaspielen ist die Truppe von Löwen-Coach Bierofka gegen den wiedererstarkten Traditionsklub besonders gefordert.

Personell hat sich die Lage für den Sechzig-Trainer etwas enstpannt: Rechtsverteidiger Herbert Paul und Offensivmann Markus Ziereis sind rechtzeitig zum Spitzenspiel im Badnerland wieder fit geworden. 

Kapitän Weber warnt vor zwei Ex-Löwen

"Es wird ein extrem schweres Spiel, aber wir sind davon überzeugt, dass wir sie packen können. Vielleicht ist es jetzt mal Zeit für so ein dreckiges 1:0 oder 2:1", meinte Kapitän Felix Weber zuletzt im Gespräch mit der AZ. (Lesen Sie hier das komplette Interview

Der Innenverteidiger warnt vor der Sturmreihe der Badener, bei denen gleich zwei treffsichere Ex-Löwen auflaufen: Marvin Pourié und Anton Fink. Derzeit steht der KSC auf Relegationsplatz drei. 

Karlsruher Nordkurve gesperrt

Das Traditions-Duell wird unter gewöhnungsbedürftigen Umständen ausgetragen. Denn: Das Wildparkstadion, seit 1955 Heimstätte des KSC, wird seit Kurzem in ein reines Fußballstadion umgebaut.

Dazu müssen die alten Tribünen abgerissen werden. Momentan befinden sich die Bagger auf der Nordkurve (Blöcke A1-A4). Gegen die Sechzger wird die Kurve gesperrt bleiben.

Auf der Südkurve, sowie auf der Haupt- und Gegentribüne haben aber dennoch am Sonntag insgesamt 20.498 Menschen Platz. Rund 3.400 Fans werden aus München und Umgebung anreisen - auf die Baustelle im Badnerland.

Im Video: Bierofka legt gegen Schiedsrichter nach

 

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