Juwelen aus dem Campus FC Bayern: Diese Talente haben das Zeug für die Profis

Joshua Zirkzee brachte die Bayern in Freiburg spät in Führung - und weckte damit Hoffnungen unter den Bayern-Fans. Welchen Talenten beim Rekordmeister ebenfalls der Sprung zu den Profis zugetraut wird, sehen Sie in unserer Bilderstrecke. Klicken Sie sich durch! Foto: imago images / ULMER Pressebildagentur

Joshua Zirkzee brachte die Fans des FC Bayern mit seinem Treffer beim Bundesliga-Debüt zum Jubeln – und weckt Hoffnungen auf neue Stars aus dem eigenen Unterbau. Die AZ nennt mögliche Kandidaten.

 

München - "Ich sage heute voraus: In den nächsten zwei Jahren werden Spieler nach oben kommen aus dem Campus", sagte Karl-Heinz Rummenigge jüngst bei einem Fanklub-Besuch im österreichischen Antiesental und weckte damit die Hoffnungen der Fans nach neuen Stars aus dem eigenen Nachwuchs.

Nur wenige Wochen später sollte der erst 18-jährige Joshua Zirkzee den Worten des Vorstandsvorsitzenden Taten folgen lassen. Knapp eineinhalb Minuten nach der Einwechslung bei seinem Bundesliga-Debüt beim SC Freiburg Mitte Dezember sorgte der junge Niederländer mit seinem ersten Ballkontakt für die Entscheidung zugunsten der Bayern. "Das ist ein richtig guter Junge, eines der größten Talente in unserer Akademie. Er ist sehr groß, hat eine gute Ballbehandlung und Technik, dazu viel Kraft", schwärmte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Anschluss an die Partie.

Die Förderung des eigenen Nachwuchs war schon vor Jahren als eine der größten Problemstellen beim Rekordmeister ausgemacht worden. Der letzte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der tatsächlich den Sprung zu den Profis schaffte, war David Alaba im Jahr 2010.

FC Bayern: Hansi Flick befördert Talente

Die vermeintliche Lösung auf die Probleme im eigenen Unterbau wurde vor 28 Monaten präsentiert. Im Münchner Norden, unweit der Allianz Arena, war gerade der steingewordene Traum eines jeden Fußballmanagers fertiggestellt worden: Der FC Bayern Campus, eine Akademie, die dem Klub endlich neue Schweinsteigers, Lahms und Müllers bescheren soll. 70 Millionen Euro teuer. Idealerweise entwickle Bayern so künftig "jedes Jahr einen Spieler für die Profiabteilung. Das ist der Wunschgedanke", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge damals.

Dabei könnte auch Hansi Flick helfen. Der Bayern-Trainer gilt aktuell zwar nur als Lösung bis zur Winterpause, konnte Rummenigge aber schon in einigen Punkten überzeugen – auch im Umgang mit Nachwuchsspielern: "Mir gefällt, was der Hansi eingeführt hat", sagte Rummenigge über Flicks "Talent-Regel". Der Trainer hatte zuletzt vier Talente befördert, die nun mit den Profis üben. Rummenigge: "Das wird den einen oder anderen in den Profi-Kader bringen."

Wer derzeit mit den Stars trainieren darf, und wer das Zeug zum nächsten Müller hat, sehen Sie in unserer Bildergalerie oben.

 

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