Wechsel-Gerüchte um Superstar Warum Leroy Sané perfekt zum FC Bayern passt

Leroy Sané soll im Fokus des FC Bayern stehen. Foto: Jon Super/AP/dpa

Einem Bericht zufolge ist Manchester-City-Star Leroy Sané eine "heiße Personalie" beim FC Bayern. Er wäre die perfekte Verstärkung. Mit Fiete Arp ist alles klar – was passiert im Fall Timo Werner?

 

München - Statistisch gesehen ist Leroy Sané einer der besten Spieler der Welt – und das nun schon seit 2017. Denn lediglich dem deutschen Nationalspieler von Manchester City, dessen Teamkollegen Raheem Sterling und einem gewissen Lionel Messi vom FC Barcelona gelangen in den vergangenen beiden Spielzeiten eine jeweils zweistellige Anzahl an Toren und Vorlagen in ihren Ligen. Für Sané waren es in der gerade beendeten Saison zehn Treffer und elf Assists in der Premier League. Beeindruckend. Und trotzdem könnte es für den 23-Jährigen im Sommer eine Veränderung geben.

Wie der "Kicker" berichtet, ist Sané nämlich eine "heiße Personalie" beim FC Bayern. Pep Guardiola, zweimaliger Meistertrainer von City, plant angeblich ohne den Offensivstar, der einen Vertrag bis 2021 besitzt und dessen Marktwert 100 Millionen Euro beträgt (Quelle: transfermarkt.de). Es sei "gut möglich", dass Sané bald für Bayern spielen werde, heißt es weiter. Haben die Münchner den so dringend benötigten Offensivstar gefunden?

FC Bayern: Uli Hoeneß definiert Ablöse-Obergrenze

"Wir werden damit sicher nicht aufhören, die Mannschaft zu verändern. Der Umbruch wird weiter vorangetrieben", sagte Präsident Uli Hoeneß am Wochenende. "Wenn das Pokalspiel vorbei ist, wird Hasan wieder aktiv werden." Vorschläge der sportlichen Leitung um Sportdirektor Hasan Salihamidzic würden "mit Wohlwollen" geprüft, so Hoeneß. Allerdings schränkte er ein: "Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben mit 80 Millionen für Lucas Hernández eine Grenze mal erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird."

Sané würde mehr als 80 Millionen kosten, das ist klar. Doch es wäre sinnvoll investiertes Geld – denn genau ein solcher Spieler würde den Kader verstärken und auf ein höheres Niveau heben. Sané kann in der Offensive auf allen Positionen spielen, auf beiden Flügeln, im Zentrum – und sogar als Sturmspitze. Im Länderspiel gegen die Niederlande im März (3:2) brillierte Sané im Angriff an der Seite von Serge Gnabry (23). Dieses Duo beim FC Bayern wäre ein großes Versprechen für die Zukunft. Nach aktuellem Stand gibt es bei den Münchnern mit Gnabry und Kingsley Coman (22) nur zwei gelernte Außenstürmer. Alphonso Davies (18) kann bislang nicht auf Bundesliga-Niveau mithalten. Einen Topspieler braucht es noch. Und Sané wäre die Premium-Lösung.

Ob’s realistisch ist? In der Rückrunde wurde Sané von Guardiola jedenfalls meist nur als Joker eingesetzt, das Verhältnis gilt als belastet. Darin könnte die Chance für die Bayern liegen, die schon 2016 an Sané interessiert waren.

FC Bayern: Arp kommt im Sommer, Havertz wohl nicht

In einem anderen Fall herrscht inzwischen Klarheit. Sturmjuwel Jann-Fiete Arp (19) wird bereits ab der kommenden Saison für den deutschen Meister spielen. "Ich gehe zu Bayern München. Es ist für alle Beteiligten die beste Lösung", sagte Arp nach dem 3:0-Sieg des Hamburger SV am letzten Spieltag der 2. Liga gegen den MSV Duisburg. Arp erzielte dabei ein Tor, es war sein einziger Treffer in einer komplizierten Saison. Bayern zahlt angeblich drei Millionen Euro für Arp, der als Back-up für Robert Lewandowski (30) eingeplant ist. Und sonst?

Während die Planungen in der Defensive nach den Transfers von Lucas Hernández (23) und Benjamin Pavard (23) auf Einkaufsseite abgeschlossen sind, gibt es für die Offensive – neben Sané – weitere Kandidaten. Bei Leipzig-Stürmer Timo Werner (23) wird eine Entscheidung nach dem Pokalfinale erwartet. Leverkusens Juwel Kai Havertz kommt zumindest in diesem Sommer nicht. "Er ist ein wunderbarer Fußballer, aber er ist erst 19 Jahre alt. Ein Jahr – mindestens – bei Bayer Leverkusen würde ihm guttun. Danach werden wir sehen", sagte Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler bei Sky. Aus Spanien ist zu hören, dass auch Gareth Bale (29), der bei Real Madrid keine Zukunft hat, Bayern-Thema sei. Stürmische Zeiten auf dem Transfermarkt.

 

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