Ex-Trainer sieht Zugzwang Transfers: Hitzfeld warnt die Bayern

Ottmar Hitzfeld sieht das Interesse seines Ex-Klubs skeptisch. Foto: dpa

Uli Hoeneß hat "Granaten" angekündigt. Seit dem Ende der vergangenen Saison konnte jedoch lediglich bei Corentin Tolisso und Serge Gnabry Vollzug gemeldet werden. Ottmar Hitzfeld warnt seinen Ex-Klub

 

München – Ottmar Hitzfeld sieht seinen ehemaligen Arbeitgeber in punkto Transfers unter Zugzwang. "Wichtig ist ist, dass schnell Entscheidungen getroffen werden, so schnell wie möglich. Denn: Je länger man wartet, desto teurer werden die Spieler. Wenn ein Spieler über Wochen gehandelt wird, steigt sein Preis enorm", sagte Hitzfeld zur Sportbild.

Die Bayern Bosse müssen also Gas geben, wenn man noch die ein oder andere "Granate" zu einem angemessenen Preis an die Isar lotsen will.

Der Bayern-Kenner Hitzfeld weiß aber auch, dass die Chefetage trotz Urlaubszeit mit Hochdruck am Kader für die neuen Saison arbeitet: "Auch im Urlaub ist Uli täglich am Telefon, er legt sich bestimmt nicht ohne Handy an den Strand."

Hitzfeld bei Sanchez skeptisch

Das Interesse der Bayern an Arsenal-Superstar Alexis Sanchez sieht der Ex-Coach eher skeptisch: "Er ist ein Spieler, der Bayern besser machen kann. Aber klar ist auch: Sanchez würde allen Offensiv-Spielern in die Quere kommen(...). Wenn man ihn holt, dann sollte er auch spielen. Ein anderer Topstar müsste dafür auf die Bank", so der 68-Jährige.

Aufgrund der irren Gehaltsvorstellungen des Chilenen, dürfte der Rekordmeister ohnehin schon Abstand von einer Verpflichtung genommen haben.

Als Neuzugänge bei den Bayern stehen bislang Niklas Süle, Sebastian Rudy, Serge Gnabry und Corentin Tolisso fest.

 

4 Kommentare