Er könnte sogar profitieren Trotz Coutinho-Verpflichtung: Müller fürchtet nicht um Platz beim FC Bayern

Konkurrenten im offensiven Mittelfeld des FC Bayern: Philippe Coutinho (l.) und Thomas Müller Foto: imago images/Philippe Ruiz

Am Wochenende musste Thomas Müller für Star-Neuzugang Philippe Coutinho weichen. Der Weltmeister von 2014 fürchtet allerdings nicht um seine Position und meint, er könne womöglich sogar von seinem Konkurrenten profitieren.

 

München/Vilshofen - Thomas Müller fürchtet trotz der neuen Konkurrenz im offensiven Mittelfeld nicht um seinen Platz im Bayern-Team. "Wenn Philippe Coutinho verpflichtet wird, dann sind das ja ganz normale Schlagzeilen. Wir werden dann schon sehen, was in den nächsten Wochen alles passiert", erklärte Müller nach dem 13:1-Kantersieg im "Traumspiel" gegen eine Fanklubauswahl in Vilshofen.

Ur-Bayer und Publikumsliebling Müller kann die Diskussionen um seinen Platz im Starensemble der Bayern derweil nachvollziehen. "Ich weiß, es macht immer viel Spaß, über die individuellen Spieler zu philosophieren. Das macht dann natürlich neben dem Fußball auch das Salz in der Suppe aus", meinte Müller am Sonntag. Wichtiger sei für ihn aber, "dass wir alle drei Tage eine Topmannschaft auf dem Platz haben und die Spiele gewinnen. Dementsprechend verläuft sich das schon wieder."

Profitiert Thomas Müller von der Coutinho-Verpflichtung?

Schon in den vergangenen Monaten wurde immer wieder über die Position von Müller diskutiert. Der Weltmeister von 2014 hat bereits mehrfach betont, dass er sich in der Rolle als hängende Spitze hinter Torjäger Robert Lewandowski am wohlsten fühle. Im von Trainer Niko Kovac bisher präferierten 4-3-3-System war eben jene Rolle allerdings nicht vorgesehen, sodass der 29-Jährige immer wieder auf den rechten Flügel ausweichen musste.

Nach der Verpflichtung von Coutinho könnte nun aber ein Umdenken beim Bayern-Coach stattfinden. Eine Systemänderung könnte daher auch Müller in die Karten spielen. "Das Positive könnte für mich ja sein, dass es jetzt wieder eine Position hinter den Spitzen gibt. So kann man es ja auch sehen", erklärte Müller mit einem Schmunzeln im Gesicht.

 

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