Ancelotti gegen Guardiola FC Bayern und ManCity: Zerren um Leroy Sané?

, aktualisiert am 25.05.2016 - 11:24 Uhr
Noch Konkurrenten, bald Kollegen? Leroy Sané (links) und Douglas Costa. Foto: dpa

73 Millionen Euro sind ja eigentlich schon mal ne Ansage - soviel legte der FC Bayern für Renato Sanches und Mats Hummels auf den Tisch. Doch das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, wie Medienberichte andeuten.

München - Klar, der Kader des FC Bayern ist bestens besetzt, mit Renato Sanches und Mats Hummels sind zudem zwei sensationelle Transfers unter Dach und Fach.

Trotzdem gibt es da noch die eine oder andere Baustelle. Wie zum Beispiel die rechte Abwehrseite, wo es sich anbietet, den Nachfolger für Dauerbrenner Philipp Lahm aufzubauen.

Oder eben die kraftaufwändig zu bearbeitenden Außenbahnen. Arjen Robben und Franck Ribéry müssen sich immer öfter und immer länger ihre Kunstpausen nehmen, ihre Verträge laufen im Sommer 2017 aus. Derweil werden Douglas Costa und Kingsley Coman emsig aufgebaut - doch das genügt den Verantwortlichen des FC Bayern offenbar nicht.

Wie die "Sport-Bild" und "Sport1" melden, steht Leroy Sané ganz oben auf dem Wunschzettel des Double-Siegers. Demnach sollen die Münchner bereit dazu sein, zwischen 45 und 60 Millionen Euro Ablöse nach Gelsenkirchen zu überweisen.

Tauschgeschäft - Rode für Sané?

Sané hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag: Im Sommer 2017 könnte er die Knappen für 37 Millionen Euro verlassen.

Dem Bericht zufolge würde der Rekordmeister gerne früher zugreifen und den kaum berücksichtigten Sebastian Rode zu den Schalkern transferieren - das Ganze also als Gegengeschäft abwickeln.

Der 20-Jährige wird immer wieder mit europäischen Topklubs in Verbindung gebracht, unter anderem mit Pep Guardiolas neuem Arbeitgeber Manchester City oder der französische Meister Paris St. Germain.

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Sané absolvierte in der vergangenen Bundesliga-Saison 33 Spiele für Schalke, kam dabei auf acht Tore und sechs Vorlagen. Aktuell ist er mit der Nationalmannschaft in Ascona am Lago Maggiore und bereitet sich mit dem DFB-Team auf die EM in Frankreich vor.

Auf Schalke sollen sie ihrerseits die vereinsinterne Schmerzgrenze auf 60 Millionen Euro festgelegt haben. "Es gibt für mich im Fußball-Geschäft niemals ein No-Go. Denn im Endeffektgeht es nur darum, dass Schalke erfolgreich ist", sagt der neue Schalke-Manager Christan Heidel.

 

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