AfD fast gleichauf mit Grünen Unter 40 Prozent! Umfragetief für die CSU in Bayern

Horst Seehofer (CSU), Bundesminister für Inneres, Heimat und Bau, sitzt vor Beginn der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Die CSU steht unter großem Druck. Drei Monate vor der Landtagswahl in Bayern erreicht die Regierungspartei unter Ministerpräsident Söder laut einer Umfrage nur noch 38 Prozent. Die AfD könnte in Bayern mit 14 Prozent rechnen.

Berlin/München - Gut drei Monate vor der Landtagswahl ist die CSU in Bayern einer Umfrage zufolge weiterhin weit von einer absoluten Mehrheit entfernt. Im neuen RTL/n-tv-Trendbarometer von Forsa, das direkt nach dem mühsam errungenen Asylkompromiss von CDU und CSU erhoben wurde, erreicht die Regierungspartei unter Ministerpräsident Markus Söder nur noch 38 Prozent.

Die AfD könnte in Bayern aktuell mit 14 Prozent rechnen, läge aber hinter den Grünen, die auf 15 Prozent kommen. Die SPD wäre mit 12 Prozent nur viertstärkste Kraft. Auch Freie Wähler (8 Prozent) und die FDP (6 Prozent) könnten mit dem Einzug ins Landesparlament rechnen. Die Linke würde diesen hingegen laut Forsa mit drei Prozent verpassen.

Umfrage: CDU/CSU verliert - AfD bundesweit auf Höchststand

Im Bund ist die AfD im RTL/n-tv-Trendbarometer auf einen neuen Höchststand von 16 Prozent gestiegen. Das ist ein Punkt mehr als in der Woche zuvor. Zuvor hatte bereits Emnid für die AfD einen Rekordwert von 17 Prozent ermittelt. Die Union verliert bei Forsa einen Punkt und kommt ebenso wie bei Emnid auf 30 Prozent. Die SPD bleibt bei 17 Prozent. 13 Prozent würden sich für die Grünen, 10 Prozent für die FDP und 9 Prozent für die Linke entscheiden.

Das generelle Vertrauen der Deutschen in die Parteien, die Probleme im Land lösen zu können, ist laut Umfrage nochmals gesunken. 60 Prozent trauen keiner Partei zu, mit den Problemen fertig zu werden, das sind vier Prozentpunkte weniger als in den Vorwochen. 20 Prozent trauen das der Union zu, nur 7 Prozent der SPD. Das Ansehen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bleibt aber den Angaben zufolge in der vierten Woche in Folge stabil.

 

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