Abwehrchef auf dem Sprung? So plant der FC Bayern ohne Boateng

Der verletzt fehlende Jérôme Boateng (rechts) tröstet Niklas Süle nach dem Champions-League-Aus des FC Bayern gegen Real Madrid. Foto: firo/Augenklick

In der Debatte um die Zukunft von Jérôme Boateng hat der FC Bayern offensichtlich den Plan B längst in der Schublade liegen. Wie die "Bild" schreibt, setzt der deutsche Rekordmeister ohnehin fest auf Niklas Süle als Boateng-Nachfolger.

München - Nicht Jérôme Boateng (31), nicht Mats Hummels (41), sondern Niklas Süle (42) hat von den Innenverteidigern des FC Bayern in der gerade abgelaufenen Saison die meisten Spiele absolviert.

Das war so nicht unbedingt zu erwarten, als der 22-Jährige vor einem Jahr von der TSG 1899 Hoffenheim den Sprung zum deutschen Rekordmeister wagte. Sein mit ihm gewechselter 1899-Kollege Sebastian Rudy tut sich da im Mittelfeld der Bayern deutlich schwerer.    

FC Bayern: Süle soll Boateng beerben 

Die Verantwortlichen des FC Bayern beobachten die Entwicklung Süles - der Defensiv-Spezialist überzeugte auch bei seinen Auftritten in der Champions League - mit großer Genugtuung. Und haben so in der Diskussion um einen möglichen Wechsel von Jérôme Boateng ein Ass im Ärmel. 

Am Dienstag hatte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bestätigt, dass der 29-Jährige im Falle einer entsprechenden Offerte gehen könne. Er vertraut darauf, mit Süle den Ersatz für den verletzungsanfälligen Boateng bereits im Kader zu haben.

Wie die "Bild" schreibt, ist es in München nämlich längst beschlossene Sache: Süle wird der Boateng-Nachfolger. Und sollte Boateng bereits in diesem Sommer abwandern, dann beerbt ihn der 22-jährige Süle eben schon früher als vorgesehen.

 

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