CSU: Ost-Ergebnisse sind Weckruf für große Koalition im Bund

Das Abschneiden von CDU und SPD bei den Ost-Wahlen ist nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Markus Blume ein Weckruf für die Große Koalition im Bund. "Die GroKo muss im Herbst weiter liefern, so wie sie es in den letzten Wochen bei den Migrationspaketen und der ersten Stufe des Soli gemacht hat", sagte er am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.
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Markus Blume. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild
dpa Markus Blume. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

München - Das Abschneiden von CDU und SPD bei den Ost-Wahlen ist nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Markus Blume ein Weckruf für die Große Koalition im Bund. "Die GroKo muss im Herbst weiter liefern, so wie sie es in den letzten Wochen bei den Migrationspaketen und der ersten Stufe des Soli gemacht hat", sagte er am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur in München. Die CSU wolle Taktgeber und Stabilitätsanker sein, gerade wenn es darum gehe, Klimaschutz und Konjunkturprogramm miteinander zu verbinden.

"Die Grünen sind weit entfernt davon, Volkspartei zu sein. Sie werden in Medien und Umfragen überbewertet", betonte Blume. Die echten Ergebnisse seien schwächer, weniger Hype und mehr Realismus sei wichtig. "Mit der AfD ist nur ein Umgang richtig: klare Abgrenzung, denn die AfD wird immer mehr zur neuen NPD." Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) habe der Abgrenzungskurs gegen die AfD auf den letzten Metern genutzt.

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