Willsch droht Ausfall: Für 1860-Neuzugang Goden könnte es gleich richtig ernst werden

In Kevin Goden hat der TSV 1860 jüngst einen Backup für Dauerbrenner Marius Willsch verpflichtet. Der 22-Jährige wurde als Perspektivspieler geholt – wird aber womöglich gleich richtig gefordert sein.
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1860-Neuzugang Kevin Goden könnte gleich in seinen ersten Wochen in den Fokus rücken.
1860-Neuzugang Kevin Goden könnte gleich in seinen ersten Wochen in den Fokus rücken. © sampics/Augenklick

München - Marius Willsch war in der abgelaufenen Saison aus der ersten Mannschaft des TSV 1860 kaum wegzudenken. Einzig eine kleinere Muskelverletzung und eine Gelbsperre zwangen den 30-jährigen Dauerbrenner zum Zuschauen, insgesamt stand er in 35 von 38 Ligaspielen auf dem Platz. Lediglich Keeper Marco Hiller, Kapitän Sascha Mölders und seine beiden Abwehrkollegen Stephan Salger und Phillipp Steinhart kamen auf mehr Einsatzminuten.

Ganz spurlos ist die Belastung allerdings nicht am Rechtsverteidiger vorbeigegangen. Insbesondere in der Schlussphase der Saison hatte der gebürtige Passauer immer wieder mit Leistenproblemen zu kämpfen – im Aufstiegskampf biss Willsch dennoch auf die Zähne. Dies könnte sich nun aber rächen.

Schambeinentzündung: Willsch fällt vorerst aus

Der Rechtsverteidiger verpasste bereits den Trainingsstart am vergangenen Wochenende, auch an der Einheit am Montag konnte er nicht teilnehmen. Laut Trainer Michael Köllner haben laboriert der 30-Jährige nun an einer Schambeinentzündung und befindet sich nun in der Reha. Eine komplizierte Blessur, bei der die Ausfalldauer nur schwer vorherzusehen ist.

"Eine Prognose ist fehl am Platz. Wir brauchen Zeit und Geduld. Wir haben Ersatz für ihn gefunden. Wir machen Marius aber keinen Druck", sagte Köllner am Montag. Stand jetzt wird Willsch auch nicht mit ins Trainingslager nach Windischgarsten reisen.

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Immerhin: Im Vergleich zur vergangenen Saison, als Willsch auf der Rechtsverteidigerposition praktisch konkurrenzlos war und bei seinen wenigen Ausfällen von Sechser Daniel Wein ersetzt wurde, findet sich in Kevin Goden nun zumindest eine Alternative im Kader. Der 22-Jährige wurde am Freitag vergangener Woche verpflichtet und kann auf dem rechten Flügel sowohl die offensive als auch die defensive Position einnehmen.

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1860-Neuzugang Goden wird wohl gleich gefordert

Mit ihm im Kader habe man nun "mehrere Möglichkeiten sowohl variabel auf personelle Gegebenheiten als auch auf Situationen in Spielen zu reagieren", so Sportchef Günther Gorenzel, der insbesondere von der "herausragenden Dynamik" seines Neuzugangs schwärmt.

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Allzu viel Spielpraxis bringt Goden allerdings nicht mit. In der abgelaufenen Saison kam er für die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg lediglich fünf Mal zum Einsatz (vier Tore, zwei Assists), bevor die Spielzeit Corona-bedingt vorzeitig abgebrochen wurde. Bei den Löwen darf er sich nun wohl gleich zu Beginn auf mehr Spielzeit freuen.

"Ich bin sehr stolz, diese Chance und das Vertrauen der Verantwortlichen beim TSV 1860 München zu bekommen, mein Können unter Beweis zu stellen", sagte Goden bei seiner Verpflichtung. Die Möglichkeit dazu dürfte er gleich in seinen ersten Wochen an der Grünwalder Straße bekommen.

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