"Völliger Quatsch": Marcel Bär stärkt 1860-Kapitän Mölders den Rücken

Im Stadtduell gegen Türkgücü erzielt Sascha Mölders seinen ersten Saisontreffer für den TSV 1860. Nach der Partie stellt sich Teamkollege Marcel Bär hinter den Kapitän, an dem nach den ersten blassen Auftritten leichte Kritik aufkam.
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Das Sturmduo Sascha Mölders (l.) und Marcel Bär hält zusammen.
Das Sturmduo Sascha Mölders (l.) und Marcel Bär hält zusammen. © IMAGO / ActionPictures

München - Spätestens seit vergangenem Samstag ist auch Sascha Mölders voll in der Saison 2021/22 angekommen. Nachdem er in den ersten drei Saisonspielen noch ohne Tor blieb und im Vergleich zur Vorsaison deutlich weniger ins Spiel eingebunden war, stellte die Essener Tormaschine ihre Wichtigkeit für die Sechzger unter Beweis.

Nach 80 gespielten Minuten im hitzigen Stadtduell gegen Türkgücü (1:1) hielt der Kapitän seinen Fuß in einen satten Distanzschuss von Dennis Dressel und sicherte seinem Team, das bei tropischen Temperaturen nach der Gelb-Roten Karte gegen Yannick Deichmann bereits seit der 37. Minute in Unterzahl spielen musste, immerhin einen glücklichen Punkt.

Nach drei torlosen Spielen: Mölders bricht den Bann

Es war das erste Tor im dritten Pflichtspiel für den Torschützenkönig der vergangenen Saison (22 Tore). In den Ligaspielen gegen die Würzburger Kickers und bei Wehen Wiesbaden sowie im Pokal gegen Darmstadt war der 36-Jährige noch ohne eigenen Treffer geblieben. Gegen die Lilien wurde er von Michael Köllner noch vor dem Ende der regulären Spielzeit ausgewechselt - eine ungewöhnliche Situation für den Torjäger.

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Nach den eher blassen ersten Auftritten kam bereits erste leichte Kritik auf an Mölders, der in der vergangenen Saison noch zum Spieler des Jahres gewählt wurde. Alles Schmarrn, meint Teamkollege Marcel Bär.

Bär über Mölders: "Im Training haut er die Dinger aus unmöglichen Winkeln rein"

"Das zeigt die Qualität von Sascha", sagte der Angreifer nach dem Remis gegen Türkgücü über den schlitzohrigen Treffer seines Teamkollegen. "Ich hab öfter gelesen: Wenn er älter wird, trifft er das Tor nicht mehr. Aber das ist völliger Quatsch. Im Training haut er die Dinger aus unmöglichen Winkeln rein."

Auch Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel stellte sich hinter den Löwen-Kapitän. "Sascha ist seit der vergangenen Saison nicht drei Jahre, sondern drei Monate älter geworden", meinte der Österreicher energisch in Richtung der Kritiker.

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