TSV 1860: Würzburg-Spiel hat gezeigt - auf Junglöwe Niklas Lang ist Verlass

Semi Belkahia musste gegen die Würzburger Kickers verletzt ausgewechselt werden, doch mit Junglöwe Niklas Lang steht ebenbürtiger Ersatz parat.
| Christina Stelzl
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Niklas Lang (l.) ersetzte den verletzten Semi Belkahia gegen Würzburg.
Niklas Lang (l.) ersetzte den verletzten Semi Belkahia gegen Würzburg. © IMAGO / Fotostand

München - Es war ein Kaltstart für den Junglöwen in die neue Saison: Kurz vor der Pause (45.+1) ersetzte Niklas Lang den verletzten Semi Belkahia und war sofort in der Partie. Der 19-Jährige fügte sich gleich mit einem Kopfball aufs gegnerische Tor ein, lediglich der Druck fehlte. 

In seinem erst siebten Drittliga-Spiel lieferte Lang eine abgeklärte und souveräne Vorstellung ab, ein mindestens ebenbürtiger Ersatz für Belkahia. "Du kannst dich zu 100 Prozent auf ihn verlassen, wenn er rein muss", sagte 1860-Trainer Michael Köllner nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen die Würzburger Kickers.

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Sechzigs Defensivspieler, der erst vergangene Saison sein Profi-Debüt feierte, leistete sich vor dem eigenen Tor kaum einen Fehler und erwies sich als extrem zweikampfstark. Marvin Pourié, Ex-Löwe und Drittliga-Torschützenkönig der Saison 2018/19, hatte gegen Lang zumeist das Nachsehen.

Gut möglich, dass gegen den Innenverteidiger demnächst mehr Spieler in Deutschlands dritthöchster Spielklasse Probleme bekommen: Denn Lang wird in den kommenden Wochen in der Abwehrzentrale an der Seite von Routinier Stephan Salger gesetzt sein. Teamkollege Belkahia knickte nach einem Kopfball-Duell unglücklich um und zog sich eine Kapselverletzung am Sprunggelenk zu. Der 22-Jährige fällt "einige Wochen" aus.

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Der 19-jährige Lang hingegen, der aus der starken Nachwuchsabteilung der Sechzger stammt und im Juli 2019 seinen ersten Profivertrag unterzeichnete, steht sinnbildlich für den eingeschlagenen Weg des TSV 1860.

Nach dem Abgang von Dennis Erdmann zum Ende der vergangenen Saison, verzichteten die Giesinger auf eine externe Nachbesetzung auf der Innenverteidiger-Position: "Wir hätten auch ein paar Innenverteidiger verpflichten können, aber genau das wollen wir nicht. Wir wollen unseren eigenen Spielern die Chance geben", sagte Köllner.

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