TSV 1860 will künftig noch stärker auf Junglöwen bauen

Der Löwe erweckt weiter Begehrlichkeiten: Einem Medienbericht zufolge zeigten zwei Bundesligisten Interesse an Sechzig-Juwel Maxim Gresler. In Zukunft will der TSV 1860 noch stärker auf die Jugend setzen, nicht nur wegen Corona.
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Nummer 32: Maxim Gresler (Abwehr) - Vertrag bis 30. Juni 2023.
TSV 1860 Nummer 32: Maxim Gresler (Abwehr) - Vertrag bis 30. Juni 2023.

München - Julian Weigl, Kevin Volland, die Bender-Zwillinge - in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Talente den Sprung aus dem Nachwuchs des TSV 1860 auf die große Fußball-Bühne geschafft.

Ein junger Mann, dem eine ähnliche Entwicklung zugetraut wird, ist Maxim Gresler. Der 16-jährige Verteidiger gilt als eines der größten Talente im Löwen-Nachwuchs und durfte im Winter bereits mit den Profis ins Trainingslager, Anfang März unterschrieb der gebürtige Berliner schließlich seinen ersten Profivertrag.

Hoffenheim und Leverkusen waren an Gresler dran

Schon bei der Vertragsunterzeichnung ließ Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel durchblicken, dass Gresler auch Angebote von höherklassigen, namhaften Klubs vorlagen. Wie die "Bild" berichtet, handelt es sich dabei um die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen.

Nummer 32: Maxim Gresler (Abwehr) - Vertrag bis 30. Juni 2023.
Nummer 32: Maxim Gresler (Abwehr) - Vertrag bis 30. Juni 2023. © TSV 1860

Dass sich der 16-Jährige dennoch für einen Verbleib entschied, lag auch an der zukünftigen Ausrichtung des Klubs, der in den kommenden Jahren noch mehr auf Eigengewächse bauen will. "Dass wir das forcieren wollen, war schon vor Corona klar. Aber wegen dieser Situation und ihrer Folgen wird das jetzt noch stärker zum Tragen kommen", sagt Gorenzel gegenüber der "Bild".

Michael Köllner hat die Jugend im Blick

Ein wichtiger Faktor dabei ist Michael Köllner. Der Löwen-Coach gilt wie Vorgänger Daniel Bierofka als großer Nachwuchsförderer und lässt regelmäßig Top-Talente mit den Profis trainieren. "Es ist wichtig, dass du einen Blick dafür hast und die Spieler dann auch merken, sie haben eine Chance im Verein. Du musst einen Weg aufzeigen", erklärte Übungsleiter zuletzt bei "Blickpunkt Sport" seine Philosophie.

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