TSV 1860 trainiert wieder: Ein halber Schritt Richtung Normalität

Der TSV 1860 hat den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Für Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel ist es in Zeiten der Corona-Krise "ein halber Schritt Richtung Normalität".
| Matthias Eicher
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Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel.
sampics/Augenklick Sport-Geschäftsführer des TSV 1860: Günther Gorenzel.

München - In einem Rewe-Pappkarton trug Michael Köllner nebst einigen Einkäufen seine Laufschuhe heran, als er am Montag wieder aufs Trainingsgelände des TSV 1860 an die Grünwalder Straße 114 marschierte.

Der Cheftrainer der Löwen bittet seine Mannschaft um Spielmacher Efkan Bekiroglu, der mit frisch kahlgeschorenem Kopf auflief, seit Anfang der Woche wieder zum Training – und zwar in Kleingruppen.

Training nur in Kleingruppen möglich

"Der Fußball muss sich der Vorbildwirkung und gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst sein – und das sind wir zu hundert Prozent. Es muss uns aber auch erlaubt sein, als Wirtschaftsunternehmen zu denken", erklärte Geschäftsführer Günther Gorenzel in der Sendung "Sportarena" bei "München TV" über die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs trotz der Ausbreitung des Coronavirus', das den Profifußball zu einer Pause gezwungen hat.

Der 48-Jährige über die Durchführung der Einheiten: "Mit einem herkömmlichen Fußballtraining hat das noch wenig zu tun. Das Training ist nur in Kleingruppen möglich." Dennoch sei man "froh, wieder einen halben Schritt Richtung Normalität gehen zu können".

Gorenzel versichert die Einhaltung strenger Regelungen

Gorenzel, der mit den Behörden und den Münchner Fußballklubs wie dem FC Bayern und Drittliga-Konkurrent SpVgg Unterhaching in stetigen Austausch sei, versichert die Einhaltung strenger Regelungen: "Wir müssen permanent den nötigen Mindestabstand halten. Das beginnt auf dem Platz, aber es ist auch streng geregelt, wie sich die Spieler in der Kabine zu verhalten haben." 

Heißt: Einhaltung der gängigen Hygieneregeln, anderthalb bis zwei Meter Abstand pro Nase, auch das Umziehen muss nacheinander in kleineren Grüppchen erfolgen. Bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs sei es noch "ein weiter Weg", doch immerhin habe der DFB "einen Zeitplan erstellt, wie man sich der Normalität nähern könnte".

Gorenzel, Köllner und die Sechzger hoffen weiter auf eine baldiges Comeback auf den Rasen – dem man sich nun zumindest in ganz kleinen Schrittchen nähert.

Lesen Sie hier: Felix Weber über die schwierige Zeit unter Michael Köllner

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