TSV 1860: Noch zwei Wochen bis Saisonstart - Müde Löwen offenbaren Systemschwächen

Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt müht sich der TSV 1860 gegen bemerkenswert offensivfreudige Burghausener zu einem 4:2-Sieg. Michael Köllner zeigt sich nicht ganz zufrieden und kündigt an, die Trainingsintensität nun zurückzufahren.
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Will seiner Mannschaft in den zwei Wochen bis zum Saisonstart den letzten Feinschliff verpassen: 1860-Trainer Michael Köllner
Will seiner Mannschaft in den zwei Wochen bis zum Saisonstart den letzten Feinschliff verpassen: 1860-Trainer Michael Köllner © IMAGO / Fotostand

München - Nur noch zwölf Tage, dann geht's endlich wieder los: Am 24. Juli startet der TSV 1860 mit einem Heimspiel-Kracher gegen Absteiger Würzburger Kickers in die neue Spielzeit!

Langsam aber sicher geht die Saisonvorbereitung für das Team von Michael Köllner also in die Schlussphase. In den verbleibenden Einheiten gilt es, die letzten Schwächen zu beseitigen und den beiden einstudierten Systemen mit Dreier- beziehungsweise Viererkette den Feinschliff zu verpassen. Und der wird auch nötig sein, wie der 4:2-Sieg im Testspiel gegen Wacker Burghausen am Sonntag zeigte.

TSV 1860: Müde Löwen tun sich gegen Burghausen schwer

Der Regionalligist, der schon am kommenden Wochenende in die neue Saison startet und in der Vorbereitung folglich eine Woche Vorsprung vor den Löwen hat, trat gegen Sechzig bemerkenswert frech und offensivfreudig auf. Vor allem bei schnellen Umschaltsituationen offenbarten die Sechzger bisweilen Schwächen, auch das Herauslösen aus Pressingsituationen funktionierte nicht immer.

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Trainer Michael Köllner hatte eine "schwierige" Partie für sein Team gesehen und begründete die Nachlässigkeiten mit der fehlenden Frische. In den beiden Tagen zuvor hatte er seine Mannschaft jeweils zwei Mal auf den Trainingsplatz gebeten, entsprechend schwer waren die Beine. "Heute hat man vielen die Müdigkeit angemerkt. Das führt dann zu Ungenauigkeiten", analysierte Köllner: "Burghausen hat das gut gemacht, deshalb sind wir froh, dass wir das Spiel gewonnen haben." Der tiefe Boden auf dem Fünferplatz habe sein Übriges dazugetan.

Löwen-Coach Köllner will sich auf keine Formation festlegen

Um beim Saisonstart topfit zu sein, wird in den kommenden knapp zwei Wochen die Trainingsintensität zurückgefahren. "Nun ist der größte Teil der Vorbereitung abgeschlossen. Das Entscheidende ist, dass wir jetzt in den Spielrhythmus reinkommen", meinte Köllner: "Was die Trainingsbelastung betrifft, werden wir die nächsten Tage die Intensität rausnehmen und schauen, dass wir zum letzten Test vorm Ligastart in einem besseren körperlichen Zustand sind."

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Auf eine Stammelf und eine fixe Formation wollte sich der Löwen-Coach zwei Wochen vor Saisonstart noch nicht festlegen. "Wir wissen, was wir spielen wollen. In den nächsten Tagen werden wir versuchen, unser Konzept zu verfeinern und schauen, wer die Nase vorne hat", erklärte der Oberpfälzer.

Köllner moniert: "Viel rückwärts und quer gespielt"

Im Hinblick auf die beiden Grundformationen mit Dreier- und Viererkette analysierte Köllner: "Ein paar Dinge laufen schon ganz gut, aber man sieht auch, wenn die Spieler müde sind, dann sind die Positionen nicht besetzt oder das Passspiel ist zu ungenau. Außerdem wird viel rückwärts und quer gespielt."

Knapp zwei Wochen bleiben noch, um an den verbleibenden Schwächen zu arbeiten. Gegen Würzburg müssen Taktik und Abläufe sitzen.

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