TSV 1860 München: Michael Scharold über seine Schlüsselerlebnisse mit Sechzig

Daniel Bierofka hat sich neue Chefs mit Stallgeruch gewünscht. Michael Scharold übernimmt als Geschäftsführer, nennt den TSV 1860 den "Verein meiner Kindheit" und erzählt vvon drei Schlüsselerlebnissen.
| Patrick Mayer
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Neuer Geschäftsführer beim TSV 1860 München: Michael Scharold.
sampics/Augenklick Neuer Geschäftsführer beim TSV 1860 München: Michael Scharold.

Daniel Bierofka hat sich neue Chefs mit Stallgeruch gewünscht. Michael Scharold übernimmt als Geschäftsführer, nennt den TSV 1860 den "Verein meiner Kindheit" und erzählt von drei Schlüsselerlebnissen.

München - Löwen-Coach Daniel Bierofka will wieder Identität schaffen beim TSV 1860. Ein neuer Sportdirektor müsse diesen "Stallgeruch" mitbringen, meinte der 38-Jährige mehrmals. Günther Gorenzel soll diesen Posten übernehmen. Dem Vernehmen nach alsbald.

Scharold ist in München geboren

Einer ist schon da: Der neue Geschäftsführer Michael Scharold. Der 37-Jährige ist in München geboren, wuchs am Chiemsee auf, wo er nach sieben Jahren beim FC Schalke auch heute wieder lebt. Soweit, so gut. Doch Scharold nannte Sechzig auch den "Verein meiner Kindheit".

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Und der neue Boss erzählte von drei Schlüsselerlebnissen mit dem Löwen. "Ich habe drei Erinnerungen, die für mich Sechzig ausmachen: Mein erster Stadionbesuch 1991 gegen Borussia Neunkirchen in der alten Ostkurve", erzählte der Nachfolger von Markus Fauser.

Scharold erinnert sich an Aufstieg

Und weiter: "Zweite Bundesliga West gegen Waldhof Mannheim. Eine Halbzeit habe ich unterhalb der Tribüne verbracht, weil ich es wegen der Spannung nicht mehr ausgehalten habe", schilderte er. "Dieser Zusammenhalt macht für mich Sechzig aus."

Das dritte Schlüsselerlebnis? "Der Schlusspfiff in Meppen 1994 mit dem Aufstieg in die Bundesliga", erinnert sich der neue Chef an der Grünwalder Straße. Er sei vor lauter Anspannung davor extra noch mit dem Hund spazieren gewesen. Scharold war damals ein Teenager, heute ist er der Mann, der die Giesinger im Auftrag des Vereins neben Bierofka in den Profifußball zurückführen soll.

Abstand vom TSV 1860 gewonnen

Er habe in den vergangenen Jahren emotional Abstand zum Verein gewonnen, erzählt er, "so dass ich vernünftige Entscheidungen emotionslos treffen kann". Er wird sich daran messen lassen. "Stallgeruch" bringt er zumindest schon mal mit.

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