Trainer Pereira: "Besuch war lange abgesprochen"

1860-Trainer Vitor Pereira strahlt vor der Partie gegen den KSC trotz der Pokalniederlage in Lotte Selbstvertrauen aus. Ein großer und fitter Kader sowie die starke Heimserie geben ihm Hoffnung. Ein Ex-Löwe darf nicht auflaufen.
| AZ/dpa
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Investor Hasan Ismaik (m.) am Freitag auf dem Trainingsgelände der Löwen.
ho Investor Hasan Ismaik (m.) am Freitag auf dem Trainingsgelände der Löwen.

München - Zwischen Pokalpleite und nächster Liga-Aufgabe schaute auch Investor Hasan Ismaik beim TSV 1860 München vorbei. "Der Besuch war lange abgesprochen und hat nichts mit unserer Niederlage in Lotte zu tun", versicherte Löwen-Coach Vitor Pereira am Freitag, nachdem der Jordanier in einer dunklen Limousine vorgefahren wurde. Pereira hatte am Freitag ohnehin wenig Lust, über das ernüchternde Pokal-Aus zu sprechen.

Stattdessen gilt Pereiras volle Konzentration dem Heimspiel der Löwen in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13 Uhr) gegen den Karlsruher SC. "Eine wichtige Partie für uns", sagte der Portugiese. Richtungsweisend ist das Spiel allemal: Die Löwen haben bisher als 14. mit 19 Punkten nur einen Zähler mehr gesammelt als der KSC.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Pereira-PK

Hoffnung schöpft der 1860-Trainer aus der neugewonnenen Heimstärke. Elf Punkte gelangen den Löwen bei drei Siegen und zwei Remis in den vergangenen fünf Partien vor eigenem Publikum. Zudem plagen die Gastgeber kaum Verletzungssorgen. "Unsere körperliche und mentale Regeneration ist gut verlaufen", sagte Pereira. Einzig Verteidiger Jan Mauersberger steht wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung.

So kann sich Pereira sogar den Luxus leisten, Stürmer Ribamar, der im Pokal gegen Lotte Rot gesehen hatte, nicht für den 18-köpfigen Kader zu nominieren. Der Brasilianer wurde vom DFB-Sportgericht für seine Tätlichkeit in der Nachspielzeit für drei Pokalspiele gesperrt. Pereira hatte die Aktion des Angreifers gar nicht gefallen.

Lesen Sie hier: Vertrag aufgelöst - Die Löwen und Rodnei trennen sich

Auch aufseiten der Gäste gibt es eine pikante Personalie. Angreifer Stefan Mugosa war im Winter auf Leihbasis von 1860 München nach Karlsruhe gewechselt. Sollte er aber am Samstag gegen seinen Ex-Club zum Einsatz kommen, soll eine vertraglich vereinbarte Strafe drohen. Spekuliert wurde in diesem Fall über eine Zahlung von einer Million Euro. Die Münchner wollten sich dazu am Freitag nicht äußern.

Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Beim Pokalspiel in München behielten die Löwen mit 2:1 die Oberhand, die Partie in Karlsruhe endete torlos. In der Allianz Arena werden am Samstag knapp 18.000 Zuschauer erwartet.

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