Stadionsprecher Sebastian Schäch appelliert an Kritiker des TSV 1860

Stadionsprecher Sebastian Schäch forderte die Fans des TSV 1860 vor dem Heimspiel gegen Viktoria Berlin zu bedingungslosem Support auf.
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Stadionsprecher des TSV 1860: Sebastian Schäch.
Stadionsprecher des TSV 1860: Sebastian Schäch. © IMAGO / Passion2Press

München – "Mein Verein für alle Zeit wird 1860 sein!" Mit diesen Worten aus dem Sechzger-Marsch begann Stadionsprecher Sebastian Schäch seine ungewöhnliche Ansprache vor dem Duell vergangenen Samstag gegen Viktoria Berlin.

Nachdem im Heimspiel gegen den FSV Zwickau (0:2) Pfiffe von den Rängen zu hören waren und der Unmut der Fans nach den zuletzt glücklosen Auftritten des TSV 1860 auf den verschiedenen Kanälen immer größer wurde, appellierte der Nachfolger von Stefan Schneider an Sechzigs Anhänger.

"Wenn man die letzten Tage und Wochen hier im Löwenumfeld und in den Medien verfolgt hat, könnte man meinen, wir haben uns gerade aufgelöst", meinte Schäch weiter: "Es wurde diskutiert, wild spekuliert und viel kritisiert – aber wie immer im Fußball gibt es nur eine Lösung: Unsere Mannschaft muss und wird die Antwort auf dem Platz geben!"

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Auch in schwierigen Zeiten müssten die Fans ihr Team "von der ersten bis zur letzten Minute bedingungslos unterstützen, egal was passiert". Auch bringe es nichts auf einmal Sachen "in Frage zu stellen, die letzte Saison von uns allen noch gefeiert wurden". Denn: "Sechzig ist immer noch der geilste Club der Welt und das ist immer noch unser Heimspiel."

Und die Zuschauer auf Giesings Höhen nahmen sich die Worte des Stadionsprechers zu Herzen: Beim 1:1 gegen Berlin standen die Löwen-Anhänger geschlossen hinter der Mannschaft und unterstützen die Sechzger auf dem Rasen lautstark. "Nach dem Ausgleich von Sascha war eine unglaubliche Stimmung im Stadion, es war so laut, es war einfach unglaublich", sagte Marcel Bär nach dem Spiel im Hacker-Pschorr Fantalk. 

Für einen Sieg hat es auch trotz des Appell zu bedingungslosem 1860-Support erneut nicht gereicht. Schäch bekam für seine Ansprache am Samstag neben viel Applaus von den Rängen auch Kritik auf den sozialen Kanälen ab. Auf AZ-Nachfrage wollte sich der gebürtige Chiemgauer zu der Thematik noch nicht äußern.

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