Noten für den TSV 1860: Null Tore und sieben Fünfer für die Löwen

Der TSV 1860 unterliegt in der 3. Liga bei Viktoria Köln mit 0:2. Damit verlieren die Sechzger so langsam den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen. So hat der AZ-Reporter die Löwen gesehen.
| Matthias Eicher
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imago images / Eibner

München0:2 bei Kellerkind Köln: Die dritte Pleite im sechsten Spiel nach dem Re-Start bedeutet einen heftigen Dämpfer für die Giesinger Aufstiegsträume. Trainer Michael Köllner zeigte sich nach der Niederlage bedient: "Wir haben völlig verdient verloren." Wegen der Treffer von Albert Bunjaku (56.) und Kevin Holzweiler (81.) schwinden die Aufstiegsträume der Sechzger weiter. 

MARCO HILLER - NOTE 3: Entschärfte die erste dicke Chance durch Wunderlich stark, konnte bei beiden Gegentoren nur hinterherschauen.

MARIUS WILLSCH - NOTE 5: Sein großer Kampfgeist brachte ihm und seinem Gegenspieler früh Gelb ein. Wo blieben seine Läufe?

DENNIS ERDMANN - NOTE 5: Abwehrchef der Viererkette. Beim 0:1 köpfte er ins Leere, bevor es hinten einschlug.

DANIEL WEIN - NOTE 5: Einmal ließ er Wunderlich fahrlässig aus den Augen, was nicht bestraft wurde. Beim Rückstand ebenfalls viel zu weit weg.

PHILLIPP STEINHART - NOTE 5: Leitete vorne den ein oder anderen brauchbaren Angriff ein. Und hinten? Ließ den Hausherren immer wieder zu viel Platz – so wie vor der Flanke zum 0:1.

TIM RIEDER - NOTE 4: Nach Gelbsperre zurück. Versprühte anfangs sichtlich Spielfreude vor der Abwehr, nahm sich aber auch ausgiebige Auszeiten und agierte zu fehlerbehaftet.

KRISTIAN BÖHNLEIN - NOTE 4: Nach seinem Traumtor in Uerdingen und einem dicken Köllner-Lob wieder von Beginn an. Die Impulse fehlten völlig, daher zur Pause raus.

EFKAN BEKIROGLU - NOTE 4: Schob Sechzigs Spiel immer wieder technisch hochwertig an, im letzten Drittel ohne Ideen. Sein Gewalt-Frust-Distanzschuss flog in die dritte Etage.

STEFAN LEX - NOTE 5: Diesmal nicht an vorderster Front, sondern in der Zubringer-Rolle. Nach seinem ersten Warnschuss meist zu umständlich – oder abgemeldet.

SASCHA MÖLDERS - NOTE 5: Zuletzt grantiger Joker und Trikot-Zerreißer, diesmal zerriss sich der Alpha-Löwe wieder als topmotivierter Starter. Ertrag gleich null. Scheiterte an Mesenhöler, mehr kam nicht.

PRINCE OWUSU - NOTE 5: Unglücklicher Auftritt: Verstolperte seine erste Möglichkeit, fiel im Strafraum über seine Beine. Vergab nach dem Seitenwechsel per Kopf.

LEON KLASSEN - NOTE 4: Der Ex-Geißbock durfte nach dem Seitenwechsel in seiner alten Heimat ran. Brachte eine erste Flanke auf Mölders – die dicke Volley-Chance vergab er kläglich.

AARON BERZEL - NOTE 4: Ersetzte Erdmann positionsgetreu und hielt hinten dicht.

NICO KARGER - NOTE 4: Sollte in der letzten halben Stunde die Wende herbeiführen. Konnte sich aber kaum in Szene setzen.

TIMO GEBHART - OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

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