"Nicht gutheißen": TSV 1860 bei Ticketvergabe im Grünwalder Stadion benachteiligt?

4.158 Fans dürfen am Freitagabend beim Pokal-Duell gegen Darmstadt 98 ins Grünwalder Stadion. Zwar sind dies rund 500 Fans mehr als beim Liga-Auftakt gegen die Würzburger Kickers, doch der TSV 1860 fühlt sich bei der Ticketvergabe weiter benachteiligt.
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Gegen Darmstadt 98 dürfen 4.158 Zuschauer ins Grünwalder Stadion.
Gegen Darmstadt 98 dürfen 4.158 Zuschauer ins Grünwalder Stadion. © IMAGO / Fotostand

München –  3.736 Zuschauer konnten den Auftakt-Sieg der Löwen gegen die Würzburger Kickers live vor Ort verfolgen, in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Darmstadt 98 am Freitagabend (20.45 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) dürfen  4.158 Fans ins Grünwalder Stadion.

"Ich hoffe, dass uns die Fans brutal antreiben. Das macht den Pokal, das macht Sechzig München aus. Wir werden alles dafür tun, dass wir eine Runde weiterkommen. Die Mannschaft ist voller Tatendrang", sagte Michael Köllner auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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Bildung von 10er-Rudeln für den TSV 1860 "nicht praxisnah"

Doch es würde noch mehr gehen: Eigentlich wären, wie von Münchens dritter Bürgermeisterin Verena Dietl angekündigt, derzeit 5.250 Zuschauern im Sechzger Stadion erlaubt. "Leider erschweren verschiedene Regelungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) sowie die örtlichen Gegebenheiten, dass die aktuell mögliche Gesamtkapazität von 5.250 Zuschauern erreicht werden kann", schreibt der TSV 1860 auf der Vereinswebsite.

Da für die Löwen eine Bildung von 10er-Rudeln, mit der die Vollauslastung von 5.250 Zuschauern unter den aktuellen Vorgaben ausschließlich erreicht werden könnte, "nicht praxisnah ist und nicht im Gleichklang mit den Vorgaben für andere Branchen steht", haben die Giesinger beim Kreisverwaltungsreferat der Stadt München (KVR) angefragt, ob sich auch Einzelpersonen online im Ticketingsystem einem 10er-Rudel anschließen können.

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Dies wurde jedoch abgelehnt: Es sei "unzulässig, dass ein Veranstalter selbst zehn Personen zu einer Gruppe zusammenfasst und gemeinsam platziert, um so seine Kapazität zu erhöhen", heißt es seitens des KVR. Obwohl "die Gesundheit aller Stadionbesucher oberste Priorität hat", haben die Sechzger für diese Regelung kein Verständnis: "Eine offensichtliche Benachteiligung des Stadionbesuchers gegenüber dem Besucher anderer Veranstaltungen kann der TSV 1860 München jedoch nicht für gutheißen."

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