Nach Rummenigge: Auch RB-Boss Mintzlaff fordert Drittliga-Fortsetzung

In der Diskussion um eine Fortsetzung der 3. Liga gerät der DFB immer mehr unter Druck. Nach Karl-Heinz Rummenigge hat sich auch RB-Boss Oliver Mintzlaff eingeschaltet - und den Verband zum Handeln aufgerufen.
| dpa/AZ
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Fordert ebenfalls eine Fortsetzung der 3. Liga: Oliver Mintzlaff von RB Leipzig
imago images / Picture Point LE Fordert ebenfalls eine Fortsetzung der 3. Liga: Oliver Mintzlaff von RB Leipzig

Leipzig - Nach den Äußerungen von Karl-Heinz Rummenigge plädiert auch RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff für einen zeitnahen Neustart der 3. Fußball-Liga. "Ich würde mich freuen, wenn nach dem erfolgreichen Re-Start der Bundesliga weitere Ligen wie die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga möglichst bald wieder loslegen würden. Insofern stimme ich Karl-Heinz Rummenigge zu", sagte Mintzlaff am Montag.

Die vier deutschen Champions-League-Starter Leipzig, München, Leverkusen und Dortmund hatten die beiden Premium-Ligen des DFB mit einer Solidaritätszahlung von 7,5 Millionen Euro unterstützt. Rummenigge hatte den DFB mit Blick auf die Zahlung in die Pflicht genommen. "Es war schon im Sinne dessen, dass sie einfach auch ihren Spielbetrieb fortsetzen können. Das wäre etwas, dass nicht nur die Männer-Bundesliga jetzt spielt, sondern auch die 3. Liga. Das ist ein Anspruch, dem der DFB jetzt gerecht werden muss", hatte der Vorstandsvorsitzende der Bayern am Sonntag bei "Sky" gesagt.

Gorenzel fordert baldige Klarheit vom DFB

Sechzigs Sportboss Günther Gorenzel sieht sich durch die Äußerungen Rummenigges in seiner Forderung nach einer Fortführung bestärkt. "Von den Aussagen einer der renommiertesten Persönlichkeiten im Deutschen Profifußball, Karl Heinz Rummenigge, vor dem gestrigen Spiel bei Union Berlin auf 'Sky' leitet sich nun auch ein klarer Auftrag an das DFB Präsidium ab, dies umgehend umzusetzen", teilte der Österreicher am Montag mit.

Die Klubs der 3. Liga sind sich uneinig über die Fortsetzung der Saison. Der DFB hatte erst am Freitag eingestehen müssen, dass der geplante Neustart am 26. Mai nicht haltbar sei, da nicht für alle Mannschaften gleichwertiges Training garantiert werden könne. In Thüringen und Sachsen-Anhalt beispielsweise dürfen vorerst weder Mannschaftstraining noch Wettkämpfe abgehalten werden. Am Montag musste die 3. Liga schließlich den nächsten Rückschlag einstecken, als der Chemnitzer FC den positiven Corona-Test eines Spielers öffentlich machte.

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