Nach dem Aufstieg: FC Ingolstadt veräppelt 1860-Kapitän Sascha Mölders

Trotz einer 1:3-Niederlage gegen Osnabrück steigt 1860-Angstgegner FC Ingolstadt in die 2. Bundesliga auf. Nach der Partie sticheln die Schanzer gegen Sascha Mölders - doch der Löwen-Kapitän reagiert cool.
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Torschützenkönig und Spieler der Saison: Sascha Mölders vom TSV 1860
Torschützenkönig und Spieler der Saison: Sascha Mölders vom TSV 1860 © sampics/Augenklick

München/Ingolstadt - Diese Spitze konnte sich der FC Ingolstadt offenbar in der Aufstiegseuphorie nicht verkneifen: Nach dem 3:0-Sieg im Relegations-Hinspiel gegen den VfL Osnabrück reichte dem Team von Trainer Tomas Oral am Sonntag sogar eine 1:3-Niederlage, um im dritten Anlauf den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen.

Nach Mölders-Ansage: Ingolstadt stichelt zurück

Nach der Partie schickte das Social-Media-Team der Schanzer einen kleinen Giftpfeil gen Süden - in Richtung Sascha Mölders. Der Kapitän des TSV 1860 hatte vor dem entscheidenden letzten Saisonspiel beim FCI noch mit markigen Worten auf sich aufmerksam gemacht. "Wir gewinnen nächste Woche in Ingolstadt, dann gewinnen wir die Relegation und spielen nächstes Jahr in Liga 2", tönte Mölders nach dem Derby gegen den FC Bayern II (2:2).

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Es kam bekanntlich anders: Die Löwen mussten sich nach einer frühen Roten Karte gegen Marco Hiller mit 1:3 geschlagen geben und gehen nun in ihre vierte Drittliga-Spielzeit, während Ingolstadt als Tabellendritter über die Relegation in die zweite Liga aufstieg. Auf Instagram nahm die Social-Media-Abteilung der Schanzer die selbstbewusste Aussage von Mölders auf und schrieb dazu "Hold my beer".

Der Kapitän der Sechzger reagierte auf die Stichelei aus der Autostadt allerdings relativ cool. "Glückwunsch zum Aufstieg", schrieb Mölders in seiner Antwort und schob hinterher: "Freue mich, dass ihr an dem schönen Tag heute trotzdem an mich denkt."

Sascha Mölders ging mit der Stichelei des FCI relativ gelassen um.
Sascha Mölders ging mit der Stichelei des FCI relativ gelassen um. © Screenshot Instagram (@saschamoelders9)

Ingolstadt stichelte gegen 1860: Jubel-Provokation und PK-Vorwurf

Die Genugtuung für die Ingolstädter, die schon im Rahmen des direkten Aufeinandertreffens ihre Reibereien mit den Löwen hatten, dürfte groß sein.

Während der Partie bejubelte etwa Marcel Gaus den Treffer zum 2:0 provokativ vor der Bank der Sechzger, woraufhin sich Torwarttrainer Harry Huber zu einer Beleidigung ("Halt doch die Fresse, du Bauer!") hinreißen ließ und später vom DFB gesperrt wurde.

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Nach der Partie warfen die Ingolstädter den Löwen auf Twitter dann vor, 59 Minuten lang nicht zur obligatorischen Pressekonferenz erschienen zu sein. Intern sorgte der Vorwurf bei Sechzig für Kopfschütteln. Um die Gemüter nicht noch weiter zu erhitzen, verzichtete der Klub allerdings auf eine öffentliche Antwort.

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