Merveille Biankadi wird für den TSV 1860 zum Soforthelfer

Ein Tor und eine Vorlage in zwei Spielen: Die bisherige Bilanz von Löwen-Neuzugang Merveille Biankadi kann sich sehen lassen. 1860-Trainer Köllner ist angetan – sieht allerdings auch noch Verbesserungspotenzial.
| Matthias Eicher
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Merveille Biankadi (l.) glänzte gegen Ingolstadt als Vorbereiter.
Merveille Biankadi (l.) glänzte gegen Ingolstadt als Vorbereiter. © Rauchensteiner/Augenklick

München - Er kam, sah – und schlug ein: Neuzugang Merveille Biankadi ist beim TSV 1860 in seinen ersten beiden Einsätzen direkt zum Soforthelfer geworden. Seiner Tor-Premiere im Debüt gegen den FC Bayern II zum 2:0-Endstand ließ der 25-jährige Leih-Löwe auch im nächsten Derby am Montagabend gegen den FC Ingolstadt (1:0) ein Erfolgserlebnis folgen: Biankadi war es, der den Siegtreffer durch Sascha Mölders in der 75. Spielminute vorbereitete.

"Es war ein super Pass von Biankadi", lobte Profiteur Mölders die gekonnte Vorarbeit vor seinem 13. Saisontreffer: Biankadi hatte sich den Ball nach Pass von Marius Willsch selbst geschickt in den Lauf gelegt, sich um seinen Gegenspieler gedreht und den 35-jährigen 1860-Spielführer mustergültig bedient. Mölders bilanzierte über den starken Einstand des Deutsch-Kongolesen: "Tor gegen die Bayern gemacht, jetzt den Assist gegeben – so kann es gerne weitergehen!"

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Biankadi bei den Löwen ohne Startschwierigkeiten

Auch Cheftrainer Michael Köllner ist angetan vom bisherigen Wirken des Angreifers, der privat wie beruflich so gut wie keine Anlaufschwierigkeiten hatte. "Es ist schön, wenn er uns schon so helfen kann, in zwei Spielen zu sechs Punkten." Biankadi auf dem Boden zu halten, sei einfach: "Der Junge ist klar im Kopf, er ist in der Gruppe gut angekommen. Er fühlt sich hier wohl, seine Eltern leben in München und er ist hier aufgewachsen. Ich würde am liebsten mit 20 Münchnern oder Leuten aus dem Umland spielen", meinte Köllner über die unkomplizierte Eingewöhnungsphase des einzigen Winter-Neuzugangs.

Auf dem Rasen sehe Köllner durchaus Verbesserungspotenzial. "Es fehlt am Rhythmus. In der ersten Halbzeit hat man ein paar Szenen: Wann gehe ich innen, wann außen vorbei? Es gibt noch genügend Themen", stellte Köllner klar. Wäre ja auch schlimm, wenn Biankadi sein gesamtes Leistungsvermögen nach nur zwei Spielen schon vollends ausgeschöpft hätte.

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Wie der Ex-Heidenheimer bei seiner Vorstellung kürzlich selbst ankündigt hatte, werde es Rückschläge geben – weder Köllner, noch Mölders oder Biankadi selbst dürften etwas dagegen haben, wenn diese noch lange auf sich warten lassen.

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