Löwen-Rivale Kaiserslautern darf vor knapp 5.000 Zuschauern spielen

In Bayern ist noch keine Entscheidung über Zuschauer in Drittliga-Stadien gefallen: 1860-Konkurrent Kaiserslautern darf sich am Freitag auf rund 5.000 Besucher freuen.
| AZ/dpa
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Am Sonntag im DFB-Pokalspiel der ersten Runde gegen Jahn Regensburg - hier bejubeln die FCK-Spieler das zwischenzeitliche 1:1 durch Kevin Kraus - waren in Kaiserslautern keine Zuschauer erlaubt.
Am Sonntag im DFB-Pokalspiel der ersten Runde gegen Jahn Regensburg - hier bejubeln die FCK-Spieler das zwischenzeitliche 1:1 durch Kevin Kraus - waren in Kaiserslautern keine Zuschauer erlaubt. © Torsten Silz/dpa

Kaiserslautern/München - In zahlreichen Bundesländern lassen die örtlichen Vorgaben bereits wieder Zuschauer in Fußballstadien zu: Beim Auftakt des TSV 1860 in Meppen werden rund 500 Fans dabei sein, und Löwen-Rivale 1. FC Kaiserslautern darf in der Dritten Liga vor knapp 5.000 Besuchern im Fritz-Walter-Stadion spielen.

Dies gab die Stadt am Dienstag bekannt. Der Verein habe ein "plausibles und praktikables Hygienekonzept" präsentiert, hieß es. Der FCK startet am Freitag (17.45 Uhr, ARD und Magenta Sport) gegen Dynamo Dresden in die neue Saison.

Verantwortliche und Fans des TSV 1860 müssen sich in Geduld üben: Auch wenn der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Montag Hoffnung auf einen womöglich auch kurzfristigen Kompromiss machte – noch sind im Freistaat Zuschauer aktuell nicht zugelassen.

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Die Zuschauerbeteiligung sei allerdings auch künftig vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig und könne, wenn pandemiebedingt notwendig, kurzfristig auch widerrufen werden, so die Ordnungsbehörde der Stadt Kaiserslautern.

Maximal 4.985 Zuschauer dürfen in die Arena auf dem Betzenberg, dies sind zehn Prozent des Fassungsvermögens. Das Konzept sieht personalisierte Tickets und feste Sitzplätze vor, die in Zweier- oder Vierer-Gruppen vergeben werden. Gästefans sind bundesweit bis Ende des Jahres nicht zugelassen. 

Die Ticket-Vergabe inklusive Kontaktdatenerfassung soll ausschließlich online erfolgen und wird beim Einlass per Ausweiskontrolle überprüft. Genutzt wird nur jede zweite Zuschauerreihe, zudem ist ein Platz Abstand zwischen den Sitzgruppen vorgesehen.

Bis zum Einnehmen der Plätze gilt die Maskenpflicht. Oberbürgermeister Klaus Weichel hofft auf "das verantwortungsvolle Verhalten jedes einzelnen Zuschauers".

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