Langzeitverletzte vor Rückkehr: Das Lazarett des TSV 1860 lichtet sich

Nachdem der TSV 1860 seit Saisonbeginn mit personellen Problemen zu kämpfen hatte, kehren nun die Langzeitverletzten nach und nach zurück. Insbesondere auf einer Position dürfte sich die Lage entspannen.
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Löwen-Trainer Michael Köllner.
Löwen-Trainer Michael Köllner. © IMAGO / Dünhölter SportPresseFoto

München - Auf die verlängerte Drittliga-Pause hätten die Löwen wohl gut verzichten können. Aufgrund der Absage der Partie gegen Waldhof Mannheim am vergangenen Wochenende müssen die Löwen nun bis zum kommenden Samstag warten, um in der Liga endlich wieder um Punkte kämpfen zu können. Die bis dato letzte Partie in der Liga, das zähe 1:1 gegen Viktoria Berlin, wird dann schon wieder drei Wochen her sein.

Daniel Wein überzeugt im Testspiel

Zumindest in einer Hinsicht kam Sechzig die Zwangspause zumindest entgegen: Die drei Wochen, in denen lediglich das Viertelfinale im Toto-Pokal beim TSV Buchbach anstand, geben der Mannschaft von Michael Köllner die Gelegenheit, im Training an den eigenen Schwachstellen zu arbeiten, zu regenerieren und das eine oder andere Wehwehchen auszukurieren. Nach zuletzt sechs sieglosen Ligaspielen in Serie soll schließlich wieder ein Dreier her - und das am besten schon am kommenden Samstag beim 1. FC Saarbrücken (14 Uhr/BR, Magenta Sport und im AZ-Liveticker).

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Das Lazarett hat sich zuletzt immerhin wieder gelichtet. Der zwischenzeitlich verletzte Daniel Wein kehrte schon vor einigen Wochen zurück und feierte Mitte September nach Achillessehnenproblemen seine Rückkehr auf den Rasen, ihm waren fehlende Spielpraxis und Trainingsrückstand nach der wochenlangen Pause samt verpasster Vorbereitung aber nachvollziehbarerweise noch anzusehen. Im internen Testspiel, das am vergangenen Samstag anstatt der abgesagten Partie gegen Mannheim angesetzt wurde, zeigte sich der Sechser aber erneut deutlich verbessert. Er wird zeitnah sicher wieder eine ernstzunehmende Option für die Startelf sein.

Willsch und Goden zurück - wann darf Deichmann in die Offensive

Entspannen dürfte sich die Situation in absehbarer Zeit auch auf der Rechtsverteidigerposition. Hier schielt Marius Willsch, der über Monate hinweg aufgrund einer Schambeinentzündung ausgefallen war, auf dem Weg der Besserung und stand im Testspiel am Samstag ebenfalls auf dem Platz. Selbiges gilt für Kevin Goden, der seit seiner Verpflichtung im Sommer zunächst einen Fitnessrückstand aufholen musste und zuletzt aufgrund einer Corona-Infektion außer Gefecht gesetzt war. Weil mit Wein auch der dritte potenzielle Rechtsverteidiger fehlte, musste der gelernte offensive Mittelfeldspieler Yannick Deichmann bislang rechts hinten aushelfen.

So wirklich konnte sich Deichmann mit der Rolle aber nicht nicht anfreunden, insbesondere in der Rückwärtsbewegung leistete er sich immer wieder Nachlässigkeiten. Dank der Rekonvaleszenten darf sich der 27-Jährige aber auf eine zeitnahe Rückkehr in die Offensive freuen - zumal sich mit Richard Neudecker ein gesetzter Mittelfeldspieler nach einem Impfdurchbruch in Quarantäne begeben musste.

Stand jetzt ist der aber der einzige, der am kommenden Samstag nicht mitwirken kann. Eine Situation, die man so bei den Löwen in dieser Saison noch gar nicht kennt.

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