Kampf um den DFB-Pokal: So sichert sich der TSV 1860 Platz vier

Der TSV 1860 duelliert sich am letzten Spieltag im Fernduell mit Osnabrück und Mannheim noch um Platz vier. Die AZ zeigt, wie sich die Löwen die DFB-Pokal-Qualifikation sichern.
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Einschwören auf das Saisonfinale: Die Mannschaft des TSV 1860.
Einschwören auf das Saisonfinale: Die Mannschaft des TSV 1860. © IMAGO / Ulrich Wagner

München - Vergangene Spielzeit kämpfte der TSV 1860 am letzten Spieltag im direkten Duell mit dem FC Ingolstadt noch um den Relegationsplatz und scheiterte (1:3).

In diesem Jahr ist der Traum bereits seit vergangener Woche ausgeträumt, doch das Saisonfinale ist nicht minder spannend. Denn für die Löwen geht es noch um Platz vier und damit die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal in der neuen Spielzeit.

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Köllner: "Werden alles raushauen, um Platz vier zu behalten"

"Die Einnahmen daraus sind ein wichtiger Teil des Gesamtbudgets. Außerdem wollen wir unabhängig vom wirtschaftlichen Aspekt auch in der kommenden Saison unseren Fans wieder legendäre Pokalspiele bieten", erklärte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel am Freitag auf der Pressekonferenz. Auch Löwen-Coach Michael Köllner ist zuversichtlich: "Wir werden alles raushauen, um Platz vier zu behalten." Die AZ zeigt, wie sich Sechzig am Ende Platz vier sichert.

Insgesamt drei Mannschaften streiten sich noch um die DFB-Pokal-Qualifikation: Waldhof Mannheim, der VfL Osnabrück und eben die Löwen. Die Mannschaft von Michael Köllner geht als Tabellenvierter mit der besten Ausgangslage in den Showdown am 38. Spieltag.

Bei 1860-Sieg: Mannheim kann nicht mehr an den Löwen vorbeiziehen

Punktgleich, aber mit der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz liegt Osnabrück auf Platz fünf.  Die sechstplatzierten Mannheimer befinden sich mit einem Zähler und drei Toren weniger als die Löwen ebenfalls noch in Lauerstellung.

Gewinnen die Sechzger ihr Heimspiel gegen Borussia Dortmund II (13.30 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) können sie von Mannheim in der Tabelle nicht mehr verdrängt werden – unabhängig davon, wie die Baden-Württemberger gegen Havelse spielen. Bei einem Löwen-Sieg hat lediglich noch Osnabrück die Chance, an den Münchnern vorbeizuziehen. Ein Dreier gegen Meister Magdeburg muss dann ebenso her, wie ein um drei Tore höherer Sieg der Osnabrücker als der der Sechzger im Parallelspiel.

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Sollte 1860 nicht gewinnen: Löwen müssen auf Patzer der Konkurrenz hoffen

Sollten die Lila-Weißen bei ihrem Sieg gegen Magdeburg nur zwei Tore mehr schießen als die Löwen gegen Dortmunds Reserve, hätte Sechzig aufgrund der mehr erzielten Tore weiterhin die Nase vorne. "Erst müssen wir unsere Dinge erledigen, das heißt: gewinnen! Dann können wir schauen, was in Osnabrück passiert", sagte Köllner.

Bei einem Remis oder einer Niederlage der Köllner-Elf gegen den BVB, muss 1860 auch auf Patzer von Mannheim und Osnabrück hoffen. Sollten die Giesinger in ihrem letzten Saisonspiel gar eine Klatsche erhalten, ist neben einer Mannheim-Pleite auch eine deutliche Niederlage der Osnabrücker – wegen der Tordifferenz – notwendig.

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