Geisterspiele für den TSV 1860: Günther Gorenzel bringt Kompensationszahlungen ins Spiel

Geisterspiele versus Partien mit Zuschauern in der 3. Liga: Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel fordert einen ausgeglicheneren Wettbewerb – und regt bei DFB und DFL Kompensationszahlungen für die betroffenen Vereine an.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
9  Kommentare Artikel empfehlen
Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel sieht den sportlichen Wettbewerb in Gefahr. (Archivbild)
Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel sieht den sportlichen Wettbewerb in Gefahr. (Archivbild) © sampics/Augenklick

München - Einheitliche Regeln im Profifußball gibt es aktuell nicht – zumindest was die Zuschauerzahl im Stadion angeht. Denn während einige Mannschaften aktuell gänzlich ohne Fans auf den Tribünen auskommen müssen, dürfen andere Tausende Zuschauer empfangen.

Die Regelung sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, in Bayern gelten (mal wieder) besonders strenge Maßnahmen: Hier sind bereits seit einigen Wochen überhaupt keine Fans im Stadion erlaubt, auch der TSV 1860 ist also von den Geisterspielen betroffen.

1860-Boss Gorenzel fordert mehr Wettbewerbsgleichheit

Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel fordert deshalb mehr Wettbewerbsgleichheit, im Gegensatz zu anderen Mannschaften seien die Löwen von den neuerlichen Geisterspielen "schmerzhaft betroffen", wie er am Freitag erklärte.

Aus Gorenzels Sicht sei die Integrität des sportlichen Wettbewerbs aufgrund der unterschiedlichen Regelungen erneut gefährdet. "Aufgrund des Föderalismus haben wir unterschiedliche behördliche Vorgaben, die zu respektieren und akzeptieren sind. Aber im Gegenzug sind die DFL und der DFB aufgrund der behördlichen Grundlagen gefragt, eine einheitliche Regelung für ihre Ligen zu schaffen", sagte der Sport-Boss auf der Pressekonferenz.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Gorenzel-Vorschlag: Sind Kompensationszahlungen für betroffene Vereine die Lösung?

Gorenzel bringt auch eine mögliche Lösung ins Spiel: Kompensationszahlungen. Mannschaften, die keine oder nur sehr wenige Fans empfangen dürfen, könnten demnach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) entsprechend finanziell entschädigt werden. "Der DFB und die DFL sind gefordert, für Wettbewerbsgleichheit zu sorgen", fasste Gorenzel zusammen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 9  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
9 Kommentare
Artikel kommentieren