Eng, enger, Dritte Liga - und der TSV 1860 mittendrin

Zehn Spieltage in der 3. Liga sind absolviert, selten ging es in der oberen Tabellenhälfte enger zu als in dieser Saison. Mittendrin: Die Löwen, die bislang beeindruckend gut mitspielen.
| Michael Schleicher
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Die Löwen können jubeln - aktuell stehen sie auf dem zweiten Tabellenplatz.
Die Löwen können jubeln - aktuell stehen sie auf dem zweiten Tabellenplatz. © imago/Frank Hoermann/Sven Simon

München - Was wurde im Sommer nicht alles spekuliert und befürchtet. Können die Löwen nach ihren zahlreichen namhaften Abgängen und den vielen hinzugekommenen Nachwuchsspielern überhaupt noch in der Dritten Liga mithalten?

TSV 1860 spielt oben mit

Doch bereits recht schnell stellten die Sechzger um Trainer Michael Köllner klar: Sie können mithalten – und wie! Nach zehn Spieltagen steht der TSV 1860 auf dem zweiten Tabellenplatz, überzeugte wie beim 6:1-Erfolg gegen Halle teils mit berauschendem Offensivfußball. "Wenn mir einer gesagt hätte, dass wir nach dem 10. Spieltag Zweiter sind, hätte ich diese Person sofort zum Essen eingeladen", schrieb Investor Hasan Ismaik nach der bitteren 1:2-Niederlage zuletzt gegen Dresden auf Facebook. Und tatsächlich: Wohl nur die wenigsten 1860-Anhänger hätten mit einer solch guten Platzierung gerechnet.

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Die kommenden Löwen-Spiele sind entscheidend

Doch ausruhen kann man sich an der Grünwalder Straße keineswegs, denn in der Dritten Liga geht es so eng zu wie schon lange nicht mehr. Die Löwen mit 17 Punkten auf dem Konto trennen nur sechs Zähler vom Tabellenvierzehnten Halle. Eine Situation, die deutlich macht, dass jede Niederlage in dieser Spielzeit fatal sein kann. Vor allem die nächsten Spiele können entscheidend sein: Für die Löwen geht es mit Uerdingen (Platz 9), Verl (11), Türkgücü (5) und Viktoria Köln (7) ausschließlich gegen Mannschaften, die sich alle - zumindest punktetechnisch gesehen - im engen Umfeld der Sechzger tummeln.

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Die obere Tabellenhälfte könnte sich sogar noch etwas mehr zusammenstauchen, denn manche Mannschaften haben coronabedingt bislang nur neun oder sogar erst acht Spiele absolviert. Ein kleines Polster hat lediglich der Tabellenführer, Aufsteiger Saarbrücken. Die Saarländer stehen mit 22 Punkten nach zehn Spielen an der Spitze.

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