Einzelkritik zu TSV 1860 gegen SV Darmstadt 98: Der Hiller-Killer ist zurück!

Marco Hiller wird einmal mehr zum Elfer-Killer! Auch dank seines Schlussmannes zieht der TSV 1860 nach einem packenden Pokalfight in die 2. Runde des DFB-Pokals ein - die Noten für die Löwen.
| Matthias Eicher
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Gegen Darmstadt 98 stellte Marco Hiller einmal mehr seine Qualitäten als Elfmeter-Killer unter Beweis.
Gegen Darmstadt 98 stellte Marco Hiller einmal mehr seine Qualitäten als Elfmeter-Killer unter Beweis. © IMAGO / kolbert-press

München - Er hat es schon wieder getan! Auch gegen Darmstadt 98 kann sich der TSV 1860 auf Torhüter Marco Hiller verlassen und zieht im Elfmeterschießen erstmals seit der Saison 2016/17 in die 2. Runde des DFB-Pokals ein.

Die Noten für den TSV 1860:

MARCO HILLER, NOTE 1: Der Hiller-Killer ist zurück. Parierte zwei Kopfball bärenstark, hielt mehrere Schüsse. Und: einen Elfer.

YANNICK DEICHMANN, NOTE 2: Der Neulöwe zeigte sich als Kämpfer, hielt seine Seite auch mit seinen Ballkünsten dicht. Unbändiger Offensivdrang.

NIKLAS LANG, NOTE 3: Belkahias Stellvertreter hat nun schon öfter gezeigt, dass er nicht nur ein Platzhalter ist. Diesmal warf er sich auch gegen höherklassige Stürmer in jeden Zweikampf.

STEPHAN SALGER, NOTE 2: Konnte mit Zweikampfstärke und Stellungsspiel punkten. Ließ sich im Sprint und bei dem ein oder anderen Duell übertölpeln, aber er fiel nicht. Entscheider vom Punkt.

Steinhart treibt an - und trifft!

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Der Linksverteidiger lieferte solide Defensiv-Arbeit und schob immer wieder nach vorne an. Als es die Stürmer nicht richteten, zog er einmal ab, zog er zweimal ab – und traf.

QUIRIN MOLL, NOTE 2: Sechzigs Nummer fünf bewies, dass er es auch gegen die (etwas) Größeren kann. Holte sich früh Gelb ab. Egal: trotzdem Mittelfeld-Dominator. Traumpass auf Bär.

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MERVEILLE BIANKADI, NOTE 3: Brachte mit seiner Dynamik enorm viel Schwung. Man möchte sich aber gar nicht ausmalen, was 1860 mit etwas mehr Biankadi-Präzision hätte reißen können.

DENNIS DRESSEL, NOTE 2: Dressel gegen Darmstadt hätte "Charme", meinte Trainer Köllner und zeigte sich charmant. Der Mittelfeld-Löwe zahlte es mit großem Einsatz zurück. Guter Ballverteiler. Ab und an fehlten die Mittel.

Mölders reibt sich auf, hat aber einen schweren Stand

STEFAN LEX, NOTE 3: Neben Hiller und Dressel der dritte Löwe im Bunde, der anstelle von Richard Neudecker hinein rotierte. Und wie er loslegte! Viel Schwung, ein feiner Heber, und später ein Freistoß, die jeweils fast das 1:0 brachten. Baute danach ab.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 4: Der Alpha-Löwe hatte richtig Bock auf Pokal-Fight. Viele krachende Duelle, aber kaum am Ball. Köpfte knapp vorbei. Interessant: Erstmals unter Köllner im Ernstfall raus.

MARCEL BÄR, NOTE 3: Riss immer wieder Löcher in die gegnerische Abwehr, aber betrieb auch viel unrentablen Aufwand. Verkorkste Premieren-Flanke ins Nichts, starker Heber.

Staude und Tallig bringen ordentlich Schwung

KEANU STAUDE, NOTE 2: Ersetzte Lex. Gute Ideen, kaum Ertrag. Elfmeter getroffen.

ERIK TALLIG, NOTE 2: Starker Mittelfeld-Joker. Strafstoß ebenfalls verwandelt.

RICHARD NEUDECKER, NOTE 3: Eigentlich Starter, diesmal gefälliger Joker.

KEVIN GODEN KAM ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

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