Einsatz von Richard Neudecker unwahrscheinlich: Wer den Löwen-Spielmacher ersetzen könnte

Richard Neudecker fehlt höchstwahrscheinlich für das Spiel gegen Würzburg. Eine Alternative muss im Falle eines Ausfalls her – Löwen-Trainer Michael Köllner hat schon einige Ideen im Kopf, nennt aber keine konkreten Namen.
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Richard Neudecker (l.) im Gespräch mit Michael Köllner.
Richard Neudecker (l.) im Gespräch mit Michael Köllner. © sampics/Augenklick

München - Wenn der TSV 1860 für das letzte Spiel des Jahres den Weg nach Würzburg antritt (19 Uhr live bei Magenta und im AZ-Liveticker), wird neben Merveille Biankadi höchstwahrscheinlich auch ein anderer Löwe nicht mit dabei sein: Richard Neudecker.

Der Spielmacher der Löwen ist krank, hat laut Trainer Michael Köllner Probleme mit den Mandeln. Mit einer schnellen Genesung bis Montag sehe es "relativ dünn" aus, sagte der Sechzig-Coach am Freitag. Trotz mehrerer Stoßgebete Köllners sei ein Neudecker-Einsatz bei den Kickers eher unwahrscheinlich.

Michael Köllner: "Richy ist einzigartig"

Eine Alternative muss also her, doch wer könnte für den offensiven Mittelfeldmann reinkommen? Köllner nannte keine konkreten Namen, stellte allerdings klar: Einen Eins-zu-Eins-Ersatz gibt es im Löwen-Kader nicht! "Richy ist in seiner Art, wie er Fußball spielt, relativ einzigartig."

Deswegen müsse der Plan "ein Stück weit" verändert werden. Am Ende gehe es für Köllner darum, die Stärken des Spielers, der für Neudecker reinkommt, entsprechend herauszustellen. "Es geht um Lösungen und diesen Lösungen werden wir uns jetzt im Training mal versuchen zu nähern", sagte Köllner. Der Löwen-Trainer habe ein paar Ideen im Kopf, nun müsse er "schauen, wer diese Idee am besten umsetzen kann".

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Neudecker-Ersatz: Tallig ist wohl der erste Kandidat

Erster Ersatz-Kandidat wäre im Falle eines Neudecker-Ausfalls wohl Erik Tallig, der bereits am vergangenen Spieltag beim 2:0 gegen Borussia Dortmund II für den Spielmacher in die Partie kam. Auch Yannick Deichmann, der zuletzt von der Außenverteidiger-Position ins Mittelfeld gezogen wurde und dort überzeugte, könnte im offensiven Mittelfeld spielen. Immerhin ist das die gelernte Position des Neuzugangs.

Dass Köllner große Veränderungen an der Formation vornehmen wird, gilt indes als unwahrscheinlich. Gegen den BVB präsentierte sich die Mannschaft defensiv kompakt und vorne immer wieder gefährlich – auch dank der Doppelspitze aus Marcel Bär und Stefan Lex, die beide ein Tor erzielten. Bleibt nur noch die Frage, wer die Angreifer gegen Würzburg mit Anspielen füttern wird.

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