Das Geheimnis hinter der Ruhe beim TSV 1860

Erstmals seit vielen Jahren herrscht wieder Ruhe beim TSV 1860, ins Jahr 2021 gehen die Löwen sogar mit berechtigten Aufstiegshoffnungen. "Sechzig München steht für Einigkeit, auch neben dem Platz", erklärt Trainer Michael Köllner.
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Keine Störfeuer, keine Grabenkämpfe: Beim TSV 1860 steht derzeit nur das Sportliche im Fokus.
Keine Störfeuer, keine Grabenkämpfe: Beim TSV 1860 steht derzeit nur das Sportliche im Fokus. © imago images / Fotostand

München - Wer hätte das gedacht vor 14 Monaten, als Michael Köllner das Ruder beim TSV 1860 übernahm? Die Löwen spielen mit den attraktivsten Fußball der Liga, dürfen sich im Jahre 2021 berechtigte Hoffnungen auf die lang ersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga machen und müssen nicht einmal befürchten, dass die Erfolge auf dem Platz von Störfeuern aus den eigenen Reihen torpediert werden.

Die fortwährenden Grabenkämpfe zwischen den zerstrittenen Gesellschaftern und Fanlagern zumindest scheinen schon lange auf Eis zu liegen. Es herrscht endlich wieder Ruhe an der Grünwalder Straße, nach Jahren der Querelen und Zwistigkeiten auf vielerlei Ebenen.

Köllner: 1860 hat auf den richtigen Weg eingeschlagen - auf allen Ebenen

"Sechzig München steht für Einigkeit, auch neben dem Platz, und für einen geradlinigen Weg", konstatiert Trainer Michael Köllner nun, wenige Tage vor dem Derby gegen den FC Bayern II (Samstag, 14 Uhr/MagentaSport, BR und im AZ-Liveticker) im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", und führt die überaus erfolgreiche Geisterticket-Aktion als Paradebeispiel an. Mehr als 10.000 Karten seien verkauft worden, rund 70 Prozent der Käufer hätten auf ihren Rückerstattungsanspruch verzichtet. Ein deutliches Zeichen!

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"Es liegt daran, dass jeder in seinem Bereich das maximal Mögliche unternimmt und sich alle gemeinsam einem Ziel unterordnen, dem sportlichen Erfolg", erklärt Köllner: "Wir befanden uns schon auf einem guten Weg bevor die Pandemie im März ausgebrochen ist. Aber ich bin mehr als froh, dass es uns gelungen ist, auf allen Ebenen einen guten Weg eingeschlagen zu haben - sowohl auf als auch auf neben dem Platz." Wer hätte das schon gedacht vor 14 Monaten?

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