Darum sind ist der TSV 1860 auf der Überholspur

Sechzig-Coach Köllner hat einen schicken, schnellen Dienstwagen bekommen. Ob das ein gutes Omen für die anstehende Aufholjagd ist? "Ich glaube, dass wir unsere PS gleich auf den Platz bringen können", sagt der Oberpfälzer.
| Matthias Eicher
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Schicker Flitzer: Michael Köllner erhielt am Freitag seinen neuen Dienstwagen
me Schicker Flitzer: Michael Köllner erhielt am Freitag seinen neuen Dienstwagen

München - Schicker weißer Flitzer und mit 320 Pferdestärken auch noch mächtig Wumms unter der Haube: Michael Köllner durfte am Freitagvormittag in einen nagelneuen Nissan 370Z Roadster steigen – seinen neuen Dienstwagen. Bahn frei für den Löwen-Dompteur.

Schicker Flitzer: Michael Köllner erhielt am Freitag seinen neuen Dienstwagen
Schicker Flitzer: Michael Köllner erhielt am Freitag seinen neuen Dienstwagen © me

"Das Auto beschleunigt in 5,8 Sekunden von Null auf 100. Da kann der Trainer einen ähnlich fulminanten Start hinlegen wie bei den Löwen", erklärte Stephan Abert, Vertriebsleiter Autohimmel Bayern, bei der Übergabe des Wagens im Rahmen der dorthin ausgelagerten Spieltagskonferenz.

Köllner: "Haben eine gute Vorbereitung hinter uns"

Der TSV 1860 und Chefcoach Köllner wollen, auf ihrem Weg aus dem Tabellenkeller, auch am Sonntag Vollgas geben: Die Sechzger empfangen im ersten Duell des Jahres 2020 Top-Team Eintracht Braunschweig. Startschuss: 13 Uhr, gleich ein Kaltstart für die Giesinger.

"Der Gegner ist gut für uns, damit wir gleich wieder auf hundert Prozent kommen. Ich glaube schon, dass wir unsere maximale PS-Zahl, die wir haben, gleich auf den Platz bringen können", sagte Köllner und blieb im Bild: "Die Frage ist nur: Lässt uns Braunschweig unsere PS entfalten? Was nutzen dir 328 PS, wenn du in der 30er-Zone fährst? Da kommst du nur langsam voran, oder sie nehmen dir den Führerschein." Die Löwen haben da ganz andere Hoffnungen: Ab auf die Überholspur!

"Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns", so Köllner über den Zustand seines Teams um Torjäger Sascha Mölders, ohne die Schwere der Herausforderung zu übersehen: "Wir wissen, dass wir in den nächsten Heimspielen ein ganz schweres Programm haben: Jetzt kommt mit Braunschweig der Tabellenvierte zu uns ins Stadion. Mit den jüngsten zwei Nachverpflichtungen haben sie nochmal aufhorchen lassen und die Ambitionen deutlich unterstrichen, wo ihre Reise hingehen soll", sagte der 50-Jährige über den Aufstiegskandidaten und dessen Winter-Deals mit Ex-Löwe Marvin Pourié vom Karlsruher SC und Merveille Biankadi (1. FC Heidenheim).

Lex, Karger und Moll zurück - Sorgen um Owusu

1860 kann am Sonntag wieder auf die Angreifer Stefan Lex und Nico Karger sowie Mittelfeld-Stratege Quirin Moll zurückgreifen, Stürmer Prince Owusu droht dagegen aufgrund von Rückenproblemen auszufallen.

Ob Sechzig noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann, wird maßgeblich vom Ausgang des Löwen-Duells abhängen. Köllner dazu: "Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen, keine Frage. Die Prämisse ist, den Vorsprung von neun Punkten nach hinten weiter auszubauen." Man dürfe "gerne nach oben schauen, das kann ich in meinem neuen Wagen auch ohne Dach", so Köllner, dennoch sei es ein harter Kampf, da sich "zehn, zwölf Vereine noch ausrechnen, aufsteigen zu können." Gilt wohl auch für 1860 und Köllner: Der Linksblinker ist gesetzt.

Lesen Sie auch das AZ-Interview mit Stefan Lex:

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