Darmstadt findet Ersatz für Dennis Dressel: Startet der Löwe jetzt wieder durch?

Das Transfer-Theater um Dennis Dressel zwischen Darmstadt und Sechzig ist nun endgültig beendet. Die Hessen haben einen Ersatz für den Löwen gefunden. Geht es für den 22-Jährigen nun wieder aufwärts?
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Dennis Dressel führte die Löwen-Reserve gegen Aalen als Kapitän an.
Dennis Dressel führte die Löwen-Reserve gegen Aalen als Kapitän an. © imago/Fotostand

München - Während sich einige Spieler des TSV 1860 in der Vorbereitung besonders hervorgetan haben, blieb Dennis Dressel weitestgehend blass. Ein Grund dafür dürfte auch das wochenlange Transfer-Theater um seine Person gewesen sein.

Der SV Darmstadt 98 wollte den 22-Jährigen unbedingt verpflichten, auch Dressel selbst war dem Zweitligisten zufolge wechselwillig. Doch die Löwen blieben bei ihrer Schmerzgrenze von rund 500.000 Euro, so viel wollte Darmstadt nicht zahlen – am Ende platzten die Verhandlungen.

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Darmstadt verpflichtet Celic statt Dressel

Nun haben die Hessen einen Ersatz für Dressel gefunden: Nemanja Celic kommt von der WSG Tirol. Der defensive Mittelfeldspieler hat einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Damit dürfte nun auch der Dressel-Poker endgültig beendet sein.

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Gut für den Löwen, dem vor zwei Saisons der Durchbruch beim Drittligisten gelang. Seitdem ist Dressel nicht mehr aus der Startformation der Sechzger wegzudenken, auch in der vergangenen Spielzeit gehörte er zu den Dauer(b)rennern unter Trainer Michael Köllner.

Doch in der Vorbereitung wackelte sein Stammplatz zumindest leicht. Der nach seinem Kreuzbandriss wiedergenesene Quirin Moll überzeugte im defensiven Mittelfeld, in den Testspielen bekam auf der Acht meist Erik Tallig den Vorzug vor Dressel. Richard Neudecker ist ohnehin gesetzt. Häufig hatte Dressel in der Folge das Nachsehen.

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Dressel kann Transfer-Thema abhaken

So auch bei der Generalprobe gegen den 1. FC Nürnberg, als Dressel zunächst nur auf der Bank saß. Laut Köllner habe der Spieler eine Pause "für den Kopf" bekommen. "Das war viel für ihn in der letzten Zeit", sagte der Trainer nach der 3:2-Pleite, der damit auf den Darmstadt-Poker anspielte.

Am Tag nach der Niederlage gegen Nürnberg testete die Löwen-Reserve gegen den VfR Aalen (1:1) – Dressel führte die junge Löwen-Mannschaft dabei als Kapitän aufs Feld. Ein Zeichen, das zeigt, welchen Stellenwert der junge Mittelfeldspieler unter Köllner hat.

Nun ist die Vorbereitung (fast) vorbei, die Blicke richten sich auf kommenden Samstag, wenn 1860 die Würzburger Kickers am ersten Spieltag der neuen Saison im Grünwalder Stadion empfängt. Für Dressel gilt es jetzt, das Transfer-Thema abzuhaken und sich den Kopf frei zu machen – damit er wieder voll durchstarten kann.

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