Auf den TSV 1860 wartet am Samstag Angstgegner und "Maschine" Rostock

Der TSV 1860 muss am Samstagnachmittag beim FC Hansa Rostock antreten. Für die Löwen gab es an der Ostsee nur sehr selten überhaupt etwas zu holen, weshalb auch Trainer Michael Köllner und Rückkehrer Richard Neudecker warnende Worte sprechen.
| Matthias Eicher
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Tabellenführer 1860 trifft auf Hansa Rostock.
Tabellenführer 1860 trifft auf Hansa Rostock. © imago images / MIS

München - Fünf Teams sind noch ungeschlagen in der Dritten Liga: Der 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München, der SV Wehen Wiesbaden und Waldhof Mannheim. Sowie natürlich der TSV 1860, mit zehn Punkten aus vier Spielen derzeit der Überflieger.

Ob das auch im nächsten Auswärtsspiel am Samstag beim FC Hansa Rostock (14 Uhr, Magenta Sport, BR und im AZ-Liveticker) so bleibt? Schließlich zählt die Hansa-Kogge zu Sechzigs Angstgegnern: Von den letzten sechs Partien konnte 1860 keine einzige gewinnen, in den letzten neun Duellen gelang 1860 lediglich ein Sieg (sechs Pleiten, zwei Remis).

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Richard Neudecker warnt vor Hansa Rostock

"Rostock ist eine absolute Maschine“, warnt Rückkehrer Richard Neudecker und lobt den Kontrahenten in den höchsten Tönen: "Die haben eine super Mannschaft und nochmal super nachgelegt. Da müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Hoffentlich nehmen wir dann die Punkte mit." Es wäre das erste Mal seit dem 1:0-Auswärtssieg des Jahres 2008/09 durch den Siegtreffer eines gewissen Benny Lauth, seines Zeichens Sechzigs Rekordtorjäger.

Trainer Michael Köllner wird ebenfalls alles andere tun, als Top-Team Rostock zu unterschätzen. "Es ist uns mit harter Arbeit und der Trainingsbesessenheit der Spieler gelungen, uns auf den ersten Platz vorzuarbeiten", weiß der 50-Jährige, wolle aber durch eine entsprechende Trainingssteuerung "auch in den nächsten Wochen schlagkräftig" bleiben.

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Für Ruheständler und Ex-Löwe Bülow ein besonderes Spiel

Ein Rostocker und Ex-Löwe in Personalunion wird dabei nicht mehr mit von der Partie sein: Kai Bülow. Der Defensivspieler hat das Kunststück geschafft, bei Hansa zur Ikone zu werden und bei den Sechzgern als Relegations-Retter verehrt zu werden - durch seinen Siegtreffer in der Abstiegsrelegation 2014/15 gegen Holstein Kiel in letzter Minute.

Nach seinem Karriereende wird der 34-Jährige vermutlich auch verfolgen, ob Sechzigs Mini-Serie ungeschlagener Spiele hält - und ob Rostock den Nimbus des Angstgegners ablegt.

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