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Joachim Löw sollte ein Weltmeister-Trio zurückholen

Der DFB-Reporter der AZ, Maximilian Koch, über Löws Kader-Probleme.
| Maximilian Koch
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Lukas Podolski war beim Länderspiel omnipräsent - als TV-Experte, beliebtester Kölner, Türkei-Botschafter und Freund von Joachim Löw in einer Person. Den Bundestrainer umarmte Poldi herzlich, klatschte mit ihm ab. So wie in alten Zeiten eben, da gehörte der Angreifer quasi zum Inventar der Nationalelf. Doch das ist lange vorbei, zu einem Podolski-Comeback im DFB-Team wird es nicht mehr kommen - trotz aller Probleme, die Löws Mannschaft aktuell hat. Podolski (35) lässt beim türkischen Klub Antalyaspor seine Karriere ausklingen, er hat mit dem ganz großen Fußball abgeschlossen.

Traum-Trio: Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller

Für drei Weltmeister-Kollegen von 2014 gilt das hingegen nicht. Dortmunds Mats Hummels sowie die Bayern-Stars Jérôme Boateng und Thomas Müller spielen noch immer auf höchstem internationalen Niveau, sie haben kein bisschen von ihrer Kampfeslust und Titelgier eingebüßt. Trotzdem werden sie vom Bundestrainer nicht mehr eingeladen, weil jüngeren Spielern die Chance zur Entwicklung gegeben werden soll.

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Ein nachvollziehbarer Gedanke - in der Theorie. In der Praxis ist es aber so, dass mit Ausnahme von Niklas Süle noch immer kein Abwehrspieler an die Klasse von Hummels und Boateng herankommt. Und dass Müller als Freigeist, Führungsspieler und Lautsprecher an allen Ecken und Enden fehlt. Löw sollte deshalb rechtzeitig vor der EM im kommenden Jahr reagieren - und das Trio Hummels/Boateng/Müller zurückholen.

Damit würde er einen Fehler korrigieren, Stärke zeigen. Und vor allem würde Löw seinem Team helfen.

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