Halbfinale im Confed Cup: Mexiko mit Chicharito - DFB-Elf ist gewarnt

Emre Can nennt Mexiko einen "unbequemen Gegner, ähnlich wie Chile". Gegen Arturo Vidal und Co. hatte die DFB-Elf in der Vorrunde 1:1 gespielt. Can: "Sie haben viele wendige Spieler. Eine technisch starke Mannschaft." Unter anderem Chicharito...
| sid
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Neu-Bayer Niklas Süle über den mexikanischen Stürmer in Diensten von Bayer Leverkusen: "Chicharito ist ein unglaublich schneller Spieler, da muss man eng dran sein."
dpa Neu-Bayer Niklas Süle über den mexikanischen Stürmer in Diensten von Bayer Leverkusen: "Chicharito ist ein unglaublich schneller Spieler, da muss man eng dran sein."

Sotschi - Die deutsche Nationalmannschaft geht mit großem Respekt vor Mexiko in ihr Halbfinale beim Confed Cup, glaubt aber fest an den Einzug ins Endspiel.

"Das wird keine leichte Aufgabe. Wir brauchen uns aber nicht verstecken, weil wir selber eine starke Mannschaft haben", sagte Mittelfeldspieler Emre Can vor dem Duell mit dem Gold-Cup-Sieger am Donnerstag (20 Uhr MESZ/ARD und im AZ-Liveticker) in Sotschi. Kader-Youngster Benjamin Henrichs warnte vor seinem Leverkusener Kollegen Javier "Chicharito" Hernandez.

"Er ist ein sehr dynamischer und ekliger Gegenspieler, gegen ihn zu spielen ist nicht einfach. Er haut seinen Körper immer komplett rein, auch wenn er nicht der Größte ist. Vor dem Tor macht er einfach jeden Ball rein, hat da eine Riesenqualität", sagte der 20-Jährige. Abwehrkollege Niklas Süle ergänzte: "Chicharito ist ein unglaublich schneller Spieler, da muss man eng dran sein."

"Viele wendige Spieler"

Can nannte Mexiko einen "unbequemen Gegner, ähnlich wie Chile", gegen das Joachim Löws Perspektivteam in der Vorrunde ein 1:1 geholt hatte: "Sie haben viele wendige Spieler. Eine technisch starke Mannschaft."

Auch Weltmeister Shkodran Mustafi zog den Vergleich zum Südamerikameister und meinte: "Es ist eine Mannschaft, die sehr aggressiv und variabel Fußball spielen kann. Sie sind sehr geordnet in der Defensive, haben viele erfahrene Spieler. Wir müssen eine Lösung finden, um sie aus der Ordnung zu bringen."

Stürmercoach Miroslav Klose gab derweil das Endspiel am Sonntag (20 Uhr/ZDF) in St. Petersburg als Ziel aus. "Was wir wollten, dass jeder eine Chance bekommt und wir diese fünf Spiele bestreiten, haben wir erreicht. Wenn du im Halbfinale stehst, willst du natürlich das Finale spielen - und nicht das Spiel um Platz drei."

Klose im Trainerteam 2018?

Der WM-Rekordtorschütze will auch bei der WM 2018 in Russland zum Trainerteam von Joachim Löw zählen. "Wir ziehen nach dem Confed Cup ein Fazit. Ich würde gerne bis zur WM dabei bleiben, wenn ich nebenbei meinen Trainerschein machen kann", sagte der Weltmeister von 2014.

Der 39-Jährige gehört Löws Stab seit November offiziell als Praktikant an. "Die Rolle macht super viel Spaß. Ich bin voll integriert", sagte Klose, der für die Stürmer verantwortlich ist. Die Spieler sind voll des Lobes über Klose. "Er ist mehr als ein Co-Trainer. Er redet sehr viel mit den Spielern. Mit seiner Erfahrung hilft er sehr vielen Spielern weiter", sagte Emre Can.

Mit 71 Toren ist Klose der DFB-Rekordtorschütze. Klose arbeitet auf den Trainerberuf hin. "Das wird mein Weg sein", sagte er. Von Löw kann er sich dabei eine Menge abschauen. "Das ist für mich Gold wert. Jogi hat echt ein Auge. Hut ab", sagte Klose.

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Deutscher Confed-Cup-Kader: Perspektive ist alles

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