Flick denkt nicht an Rücktritt: "Habe Vertrag bis 2024"

Hansi Flick hat einen vorzeitigen Rücktritt als Bundestrainer ausgeschlossen.
| AZ/dpa
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Rücktritt ist kein Thema für Bundestrainer Hansi Flick bei der Presskonferenz.
Rücktritt ist kein Thema für Bundestrainer Hansi Flick bei der Presskonferenz. © Federico Gambarini/dpa

Al-Rajjan - Bundestrainer Hansi Flick hat sich vor dem entscheidenden Gruppenspiel bei der Fußball-WM in Katar gegen Costa Rica nicht in die Karten schauen lassen.

"Netter Versuch", antwortete Flick in der Pressekonferenz auf die Frage, ob zum Beispiel der beim 1:1 gegen Spanien als Joker erfolgreiche Stürmer Niclas Füllkrug am Donnerstag (20 Uhr, ARD/Magenta TV und im AZ-Liveticker) von Beginn an spielen werde. "Das werden wir sehen."

Flick lobt Kolstermann

Auch zu anderen Personalien wollte sich Flick nicht konkret äußern. Ob Leroy Sané nach seiner starken Leistung nach der Einwechslung gegen Spanien in der Startelf zu seinem 50. Länderspiel kommen wird, ließ der Bundestrainer ebenso im Vagen wie seine Überlegungen zur Besetzung des zentralen Mittelfelds. Gegen Spanien hatten dort Joshua Kimmich, Ilkay Gündogan und Leon Goretzka erst zum zweiten Mal unter Flick gemeinsam in der Startelf gestanden. 

Nur bei Lukas Klostermann, der als Spieler bei der Medienrunde anwesend war, deutete Flick eine Tendenz an. "Lukas ist immer eine gute Option. Er hat sehr hart daran gearbeitet, dass er hier dabei sein kann. Er hat das gegen Spanien sehr gut gemacht", lobte Flick den Rechtsverteidiger von RB Leipzig, der nach einer Knöchelverletzung gerade noch die nötige WM-Fitness unter Beweis stellen konnte.

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Flick-Rücktritt ausgeschlossen

Auch im Fall des Ausscheidens in der WM-Vorrunde nicht an einen Rücktritt. "Das kann ich bestätigen, von meiner Seite - ich weiß nicht, was sonst noch so kommt", sagte Flick. "Ich habe Vertrag bis 2024, ich freue mich auf die Heim-EM, aber das ist noch lange hin." Die DFB-Auswahl braucht einen Sieg gegen Costa Rica, um das Achtelfinale der Fußball-Endrunde in Katar zu erreichen. 

Auch aufgrund der Gruppenkonstellation - Deutschland ist mit bislang einem Punkt Letzter hinter Spanien (4), Japan (3) und Costa Rica (3) - gehe er "sehr stark" von einer defensiven Ausrichtung der Mittelamerikaner aus. Costa Rica könnte ein Remis zum Einzug in die K.o.-Runde genügen. 

"Wir wollen das Spiel natürlich gerne früh klar machen, um auch etwas Druck auf die andere Partie auszuüben, aber wir wissen, dass es schwer wird, gegen eine sehr defensive Mannschaft", sagte Flick.

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Schiedsrichterin Stéphanie Frappart vertraut Flick bei deren historischem Einsatz im Deutschland-Spiel gegen Costa Rica zu "100 Prozent". Er sei der Meinung, "sie hat es verdient aufgrund ihrer Leistung", sagte der Bundestrainer. Die Französin Frappart wird als erste Frau ein Spiel bei einer Männer-WM leiten. "Wir freuen uns auf dieses Spiel, und ich hoffe, dass sie sich auch auf dieses Spiel freut", sagte Flick.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Costa Rica: 1 Navas - 4 Fuller, 6 Duarte, 3 Vargas, 19 Waston, 8 Oviedo - 13 Torres, 5 Borges, 23 Tejeda, 12 Campbell - 7 Contreras

Deutschland: 1 Neuer - 16 Klostermann, 15 Süle, 2 Rüdiger, 3 Raum - 6 Kimmich, 21 Gündogan - 13 Müller, 14 Musiala, 19 Sané - 9 Füllkrug

Schiedsrichterin: Stéphanie Frappart (Frankreich) 

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