"Würde Julian guttun": Bayern-Bosse drücken Nagelsmann im Pokalfinale die Daumen

Am Donnerstag kann der neue Bayern-Trainer Julian Nagelsmann im Finale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund seinen ersten Profi-Titel einfahren. Seine zukünftigen Bosse drücken ihm die Daumen.
| dpa/AZ
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Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann geht über das Spielfeld.
Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann geht über das Spielfeld. © Martin Meissner/dpa

München/Berlin - Die Bosse des FC Bayern wünschen ihrem künftigen Trainer Julian Nagelsmann den Pokalsieg mit RB Leipzig - auch im Hinblick auf dessen Zukunft in München. Vor dem Finale am Donnerstagabend gegen Borussia Dortmund sagte Vorstand Oliver Kahn bei Sport1: "Das würde Julian guttun, und so ehrgeizig, wie er ist, möchte er diesen Titel natürlich auch gewinnen. Mit dem Pokalsieg nach München zu kommen ist nicht so verkehrt."

Nagelsmann vor erstem Titelgewinn?

Neben Kahn sagten auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Herbert Hainer und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic, dass sie ihrem neuen Coach die Daumen drücken. "Ich denke, die Dortmunder haben dafür Verständnis", meinte Hainer.

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Das Endspiel in Berlin (20.45 Uhr/ARD und Sky) ist die letzte Möglichkeit für Nagelsmann, doch noch mit einem Titel in seiner Vita den schweren Job beim Fußball-Rekordmeister anzutreten. Dass das nicht zwangsläufig auch Erfolg in München zur Folge hat, das zeigte Niko Kovac, der als Pokalsieger nach Bayern ging, dort aber nach 16 Monaten rausgeworfen wurde. "Es hat dem Niko nicht dramatisch viel geholfen. Er war nur relativ kurz hier", erinnerte Rummenigge.

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