Wende im Transfer-Poker? Wechsel von Sergino Dest zum FC Bayern wohl geplatzt

"Ein Wechsel findet Stand jetzt nicht statt", sagt ein Ajax-Insider. Der FC Bayern hat die Gespräche mit Sergino Dest von Ajax Amsterdam offenbar vorerst auf Eis gelegt.
| Julian Buhl
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"Ein Wechsel findet Stand jetzt nicht statt", sagt ein Ajax-Insider. Der FC Bayern hat die Gespräche mit Sergiño Dest von Ajax Amsterdam offenbar vorerst auf Eis gelegt.

München - David Alaba leistete sich im Training des FC Bayern kürzlich einen Fauxpas. Im Eifer der Glücksgefühle sprang er Zeugwart Sebastian Pflügler während der Einheit auf den Rücken, umarmt ihn.

Damit brach eine der wichtigsten Corona-Regeln, die bei den Münchnern nach wie vor gelten, auch wenn Chefcoach Hansi Flick die Kleingruppen, in denen derzeit trainiert wird, nun auf sieben Profis erweiterte. Offiziell äußerte sich Bayern nicht zu dem Vorfall, Alaba dürfte sich intern aber zumindest einen Rüffel abgeholt haben.

In Anbetracht der laufenden Verhandlungen über eine Verlängerung seines 2021 auslaufenden Vertrags will man Alaba wohl auch nicht mit einer Geldstrafe verstimmen. Zumal offenbar auch Real Madrid eine Verpflichtung des 27-Jährigen in Betracht zieht. Wie die spanische "Marca" berichtet für den Fall, wenn der Brasilianer Marcelo, der von Juventus Turin umworben wird, den Verein verlassen sollte. Reichlich viele Konjunktive.

FC Bayern: Die Vertragslaufzeiten der Spieler

Sergiño Dest bleibt wohl bei Ajax Amsterdam

Eigentlich plant Flick weiter fest mit Alaba und wünscht sich dessen Verbleib. Der Bayern-Coach sieht Alaba weiterhin in der Rolle des Abwehrchefs und wünscht sich zudem zur kommenden Saison einen neuen Rechtsverteidiger.

Als Favorit galt dabei bislang Sergiño Dest von Ajax Amsterdam. Offenbar durchkreuzte die Corona-Krise nun aber die Pläne der Bayern, die bereits 20 Millionen Euro für Dest geboten haben sollen. "So wie ich es erfahren habe, hat Bayern die Gespräche ‚on hold‘ gestellt", sagte Ajax-Reporter Marco Timmer bei "Voetbal International": "Der Wechsel findet Stand jetzt nicht statt", sei ihm vom Management des 19-Jährigen gesagt worden: "Das heißt, dass er wahrscheinlich noch ein Jahr in Amsterdam bleiben wird."

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