Wegen Oster-Lockdown: Bundesliga-Kracher zwischen RB Leipzig und FC Bayern fraglich

Fällt das Spitzenspiel des FC Bayern bei RB Leipzig dem Oster-Lockdown zum Opfer? Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ließ am Dienstag offen, ob der Bundesliga-Kracher am 3. April ausgetragen werden kann.
| AZ/dpa
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Kann das Spitzenspiel der Bayern in Leipzig stattfinden? (Symbolbild)
Kann das Spitzenspiel der Bayern in Leipzig stattfinden? (Symbolbild) © Sammy Minkoff/Augenklick

Leipzig - Die Austragung des Spitzenspiels der Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München ist fraglich. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wollte sich am Dienstag nicht festlegen, ob die Partie wie geplant am 3. April in Leipzig ausgetragen werden kann.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

"Das werden die nächsten Tage zeigen, ob das so ist", sagte Kretschmer. Hintergrund sind die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Ruhetage über Ostern vom 1. bis 5. April. Der Bund arbeitet aktuell an einer Rechtsverordnung, um Fragen wie Profifußball über Ostern zu klären.

Leipzig beantragt Pilotprojekt für Spiele mit Zuschauern

Gleichzeitig darf Leipzig sich Hoffnungen machen, sogar Zuschauer ins Stadion zu lassen, sollte das Spiel stattfinden. Einen Tag nach der Absage durch den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) kündigte die Landesregierung eine Änderung der Corona-Verordnung zu Modellversuchen an. Diese Projekte werden von der Inzidenz entkoppelt und könnten von Donnerstag an starten. RB hat ein Pilotprojekt beantragt, zu dem Spiel 1.000 negativ getestete Fans ins Stadion zu lassen.

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"Das war uns ein wichtiges Anliegen, um zu zeigen, wie Öffnungen unter Pandemiebedingungen eben auch möglich sein können. Und zwar mit einem sehr klaren und eindeutigen Testregime. Daher ändern wir die momentane aktuelle Corona-Schutzverordnung in einem Punkt. Das heißt, dass wir dort die Inzidenzabhängigkeit von 100 gestrichen haben", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag.

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