Transfers beim FC Bayern bereits fix? Hamann glaubt Hoeneß nicht

TV-Experte Dietmar Hamann hat auf die Transfer-Aussagen von Uli Hoeneß reagiert. Der ehemalige Spieler des FC Bayern glaubt dem Präsidenten nicht, dass der Rekordmeister schon Wechsel fix gemacht hat.
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Aktion und Reaktion: Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.) und TV-Experte Dietmar Hamann.
Marijan Murat/dpa, imago/Ulmer, AZ Aktion und Reaktion: Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.) und TV-Experte Dietmar Hamann.

München - Der Schlagabtausch zwischen dem FC Bayern und TV-Experten Dietmar Hamann geht in die nächste Runde.

Bei "Sky90" hat Hamann auf die Aussagen von Präsident Uli Hoeneß reagiert, die dieser am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1 gemacht hatte. Dabei ging es unter anderem um die großen Transfer-Pläne der Münchner im kommenden Sommer – Hoeneß versprach zahlreiche Hochkaräter, die man bereits fest verpflichtet habe. Konkrete Namen nannte er dabei allerdings nicht.

Hamann: Pavard ist fix – sonst nichts

Diese Aufgabe übernahm Hamann in der Talk-Runde: "Pavard (Benjamin, VfB Stuttgart, d. Red) ist ja einer, Hernández (Lucas, Atlético Madrid, d. Red) mag möglicherweise fortgeschritten sein. Aber wenn einer eine festgeschriebene Ablösesumme hat, dann gehört da nicht viel dazu, einen Spieler zu holen. (...) Und ich glaube nicht, dass es fix ist." Auf die Frage, ob er Hoeneß und seinen vielversprechenden Transfer-Aussagen glauben würde, antwortete Hamann klar und deutlich mit Nein.

Der TV-Experte denkt also nicht, dass die Bayern neben Pavard, der im Sommer für 35 Millionen Euro nach München kommen wird, bereits andere Deals perfekt gemacht haben. Er sei "weit davon entfernt, diese Havertz-Spekulation (Kai, Bayer Leverkusen, d. Red.) oder Brandt (Julian, Bayer Leverkusen, d. Red.), der immer wieder im Gespräch ist" zu glauben."Wenn das fix wäre, würde es mich sehr wundern."

Hamann: Transfers sind kaum noch geheimzuhalten

Auch weil solche großen Transfers Hamann zufolge mittlerweile kaum noch geheimgehalten werden könnten: "In der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, die Dinge unter Verschluss zu halten. Es war ja mal eine Stärke der Bayern, dass wirklich nichts rausgekommen ist und die Transfers bei Vollzug vermeldet wurden. Das war in den letzten Jahren auch nicht immer so." Zudem gibt der ehemalige Bayern-Spieler zu bedenken: "Welcher Verein würde sich jetzt in der heißen Phase der Champions League mit den Bayern an einen Tisch setzen?"

Hoeneß hatte beim "Doppelpass" auch direkt Hamann kritisiert, bezeichnete ihn unter anderem als . Hamann reagierte auf die harschen Worte recht gelassen: "Wenn das seine Auffassung ist, ist es sein gutes Recht, das so zu äußern. Ich versuche, meinen Job zu machen."

Es dürfte nicht die letzte Auseinandersetzung zwischen dem TV-Experten und dem FC Bayern gewesen sein.

Lesen Sie auch: Hoeneß spricht über Ribéry-Aus und Pläne mit Kahn

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