Thomas Müller: „Nicht der Mensch, der 100 Millionen wert ist!“

„Es ist verrückt, welche Zahlen aktuell im Fußball rumgeistern“, erklärt der Mittelfeldspieler zu den Ablösesummen im Fußball. Im Interview sprach er zudem über seine Rolle beim FC Bayern.
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Beim FC Bayern eigentlich unersetzlich: Thomas Müller!
dpa Beim FC Bayern eigentlich unersetzlich: Thomas Müller!

München - Thomas Müller hat sich im Interview mit Sport1 über die inzwischen exorbitanten Angebote und Ablösesummen auf dem Transfermarkt, seine neue Rolle als Führungsspieler beim FC Bayern und den Vergleich mit Bastian Schweinsteiger geäußert. Die wichtigsten Zitate im Folgenden.

Thomas Müller über…

 

… die hohen Angebote und Ablösesummen auf dem Transfermarkt: „Es ist grundsätzlich verrückt, welche Zahlen aktuell im Fußball rumgeistern. Das ist halt das Geschäft. Aber es ja nicht der Mensch, der 100 Millionen Euro wert ist, sondern bloß eine Handelssumme. Deshalb sehe ich das ganz relaxt. In Dresden hat mich zuletzt ein Fan mit einem Megafon angesprochen: 'Hey 100 Millionen-Mann, was ist dein Trikot wert?' Da musste ich schon schmunzeln.“

… seine neue Führungsrolle beim FC Bayern: „Ich bin zwar jetzt offiziell dritter Kapitän, aber dadurch hat sich für mich nichts verändert. Es war ja vorher auch schon so, dass ich versucht habe, mich einzubringen. Man wächst Jahr für Jahr in die Verantwortung hinein. Für mich ist es aber nicht wichtig, wer die Binde am Arm hat, sondern, dass viele Spieler auf dem Platz die richtigen Signale geben.“

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… den Vergleich mit dem zu Manchester United gewechselten Bastian Schweinsteiger: „Dieser Vergleich kommt mir ein bisschen komisch vor, weil ich selbst mit Basti sieben Jahre gespielt habe. Ich war vorher der Thomas Müller und werde das auch bleiben.“

… das Saisonziel Triple: „Wir müssen es nicht gewinnen, wollen es aber. Vom Potenzial sind wir natürlich wieder im Favoritenkreis. Aber im Viertelfinale oder Halbfinale der Champions League sind es immer ganz enge Spiele. Da braucht man Glück und zur richtigen Zeit die richtige Verfassung der Spieler.“

Borussia Dortmund unter Thomas Tuchel und die nationale Konkurrenz: „Ich habe Dortmund schon immer als Hauptkonkurrent gesehen. Sie haben letztes Jahr eine extrem schwache Hinrunde gespielt und waren dann weg vom Titelkampf. Aber ich habe den BVB immer auf dem Zettel. Mit Leverkusen, Dortmund, Wolfsburg und Schalke – dort muss man schauen, wie es läuft – gibt es Mannschaften, die uns bis zum letzten Spieltag verfolgen können.“

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Das komplette Interview ist heute Abend in „Bundesliga Aktuell“ ab 18:30 Uhr zu sehen.

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