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Streit um Trainingsstart von Dayot Upamecano: FC Bayern bleibt offenbar stur

Bayerns Neuzugang Dayot Upamecano wird den Trainingsstart für die neue Saison wohl tatsächlich bei RB Leipzig absolvieren. Einem Bericht zufolge weigert sich der Rekordmeister weiter, das halbe Monatsgehalt des Verteidigers für Juli zu übernehmen.
| AZ/dpa
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Ab der neuen Saison Teamkollegen beim FC Bayern: Dayot Upamecano (l.) und Thomas Müller
Ab der neuen Saison Teamkollegen beim FC Bayern: Dayot Upamecano (l.) und Thomas Müller © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

München - Die kuriose wie verzwickte Vertragskonstellation um Dayot Upamecano ist weiter ungelöst. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge greift das Arbeitspapier des Verteidigers beim FC Bayern erst ab dem 15. Juli. Den Trainingsauftakt müsste er demnach bei seinem bisherigen Klub RB Leipzig absolvieren, der die erste Hälfte des Juli-Gehalts übernimmt.

FC Bayern will halbes Juli-Gehalt nicht zahlen

Will der Rekordmeister seinen 42,5-Millionen-Neuzugang schon zum Trainingsauftakt am 7. Juli in München sehen, müssten die Münchner laut "Bild" eben jene Hälfte des Gehalts von RB Leipzig übernehmen. Dieses beträgt angeblich rund 200.000 Euro. Dazu sind die Bayern aber offenbar nicht bereit.

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Der Grund: Die Münchner sollen bis zuletzt gehofft haben, dass die Summe mit der Ablöse für die beiden neuen Co-Trainer Dino Toppmöller und Xaver Zembrod, die ebenfalls von Leipzig nach München wechseln, verrechnet wird. Laut "Bild" hat RB eine solche Lösung allerdings abgelehnt und für die beiden Trainer eine Summe "im unteren sechsstelligen Bereich" kassiert.

Bayern überweist bereits mehr als 50 Millionen an Leipzig

Zudem wurde bereits für die Verpflichtung von Trainer Julian Nagelsmann eine Ablöse in zweistelliger Millionenhöhe an die Sachsen überwiesen. Alleine für ihn und Upamecano mussten die Bayern also bereits weit mehr als 50 Millionen Euro zahlen.

Grund für den ungewöhnlich späten Vertragsbeginn (in der Regel treten Verträge bereits zum 1. Juli in Kraft) des Verteidigers ist offenbar, dass die Bayern Upamecano von vornherein nicht zum Trainingsstart erwartet hatten. Beim Rekordmeister ging man von einer EM-Teilnahme des Neuzugangs aus, was zur Folge gehabt hätte, dass der 22-Jährige ohnehin später in die Vorbereitung eingestiegen wäre. Frankreich-Trainer Didier Deschamps verzichtete allerdings auf eine Nominierung.

Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei RB Leipzig, sagte der "Sport Bild" bereits vor zwei Wochen, es sei für beide Vereine sinnvoller, wenn Upamecano nach der Sommerpause direkt bei seinem neuen Klub in die Vorbereitung einsteigen würde. "Es ist aber richtig, dass dies durch die aktuelle Vertragskonstellation nicht gegeben ist. Daher erwarten wir ihn Stand heute zum Trainingsstart bei RB Leipzig."

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