Leon Goretzka, der Held des Abends - nicht nur wegen seines Tors

Leon Goretzka schießt die deutsche Nationalmannschaft mit seinem Ausgleichstreffer ins EM-Achtelfinale. Doch nicht nur sein Tor, sondern vor allem sein Jubel dürfte lange in Erinnerung bleiben.
| AZ/SID/dpa
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Leon Goretzkas Herz-Jubel nach dem Treffer zum 2:2.
Leon Goretzkas Herz-Jubel nach dem Treffer zum 2:2. © imago/Sven Simon

München - Jubel mit Herz – Leon Goretzka hat seinen enorm wichtigen Ausgleich gegen Ungarn im EM-Vorrundenspiel am Mittwochabend mit einer klaren Botschaft gefeiert. Der Torschütze zum Endstand von 2:2 (0:1) formte vor dem ungarischen "schwarzen Block" in der Münchner Arena mit beiden Händen das Zeichen der Liebe.

Jubel vor den Ungarn-Ultras: Leon Goretzka nach seinem Ausgleichstreffer.
Jubel vor den Ungarn-Ultras: Leon Goretzka nach seinem Ausgleichstreffer. © GES/Augenklick

"Spread love", verbreitet Liebe, schrieb der Bayern-Star bei Twitter neben eine Regenbogenfahne: "Yes!!!!!!!! Wembley calling!" Erst der späte Treffer des eingewechselten Mittelfeldspielers in der 84. Minute hatte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft doch noch ins Achtelfinale gegen England am Dienstag im Londoner Wembley-Stadion geführt. "Ich bin überglücklich", sagte Goretzka und behauptete: "Wir haben keine Zweifel und sind voller Selbstvertrauen."

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Goretzka mit Herz-Jubel: Begeisterung auf Twitter

Mit seinem Herz-Jubel hat Goretzka auf Twitter Begeisterung ausgelöst. "Dass #Goretzka aber vor den ungarischen Hools jubelt und ihnen das Herz zeigt... DAS ist für mich ein Bild der #EM2020", schrieb ein Nutzer. "Bin jetzt ein bissl verliebt in Goretzka", schrieb die SPD-Politikerin Derya Türk-Nachbaur. "Wie geil ist dieser Leon #Goretzka eigentlich? Ich mein nicht nur das Tor, sondern auch die Haltung", schrieb ein Nutzer.

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Der 26-Jährige hat sich schon häufig gegen Rassismus und für Toleranz und Offenheit eingesetzt. Die Stadt München hatte die Arena in München für das Spiel in Regenbogenfarben tauchen wollen, um gegen die Politik der rechtsnationalen ungarischen Regierung zu protestieren. Doch die Europäische Fußball-Union untersagte dies.

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