Schweinsteigers Doppelpack: Bayern siegt in Basel

Der FC Bayern hat den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Bastian Schweinsteiger erzielte beim hart erkämpften 2:1 (0:1)-Sieg beim FC Basel in der Champions League beide Tore und hielt den deutschen Fußball-Rekordmeister auf Kurs Richtung Achtelfinale.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Bastian Schweinsteiger - zweifacher Torschütze gegen Basel
dpa Bastian Schweinsteiger - zweifacher Torschütze gegen Basel

BASEL - Der FC Bayern hat den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Bastian Schweinsteiger erzielte beim hart erkämpften 2:1 (0:1)-Sieg beim FC Basel in der Champions League beide Tore und hielt den deutschen Fußball-Rekordmeister auf Kurs Richtung Achtelfinale.

Doppel-Torschütze Bastian Schweinsteiger hat dem FC Bayern den lang ersehnten Befreiungsschlag beschert. Mit seinem ersten Doppelpack in der Champions League (56./89. Minute) sicherte er dem deutschen Fußballmeister einen verdienten 2:1 (0:1) Sieg beim FC Basel, mit dem die Münchner Kurs auf das Achtelfinale halten.

Vor 37.500 Zuschauern im ausverkauften St.-Jakob Park waren die Bayern am Dienstagabend durch einen verheerenden Ballverlust von Daniel van Buyten in Rückstand geraten: Der ehemalige Bundesliga-Profi Alexander Frei hatte die Gastgeber mit seinem ersten Tor in der Königsklasse in Führung gebracht (18.). Mit sechs Punkten bleiben die Münchner Tabellenführer der Gruppe E.

Einen Tag nach seiner Vertragsverlängerung stellte Bayern-Coach Louis van Gaal das Team nur auf einer Position um: Für Ivica Olic kam zumindest für eine Halbzeit Hamit Altintop, der auf der rechten Seite den verletzten Arjen Robben ersetzte. Damit gab der Trainer der ganzen Mannschaft ein Signal - und die Chance zur Wiedergutmachung. Und dies versuchten die Bayern in der Anfangsphase auch ganz entschlossen, sie diktierten das Spiel, wirkten spritzig und hellwach.

Der deutsche Rekordmeister hatte auch die erste nennenswerte Chance: Nach einem schönen Solo von Philipp Lahm zog Toni Kroos aus dem Hinterhalt ab, Basel-Keeper Franco Costanzo lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch um den langen Pfosten (11.). Die nächste gute Gelegenheit vergab Bayerns Abwehrturm van Buyten fahrlässig (15.), drei Minuten später leitete der lange Belgier das 0:1 mit einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ein. Nach Hacken- Ablage von Marco Streller vollendete Frei die Co-Produktion der früheren Bundesliga-Profis aus 14 Metern eiskalt.

Ein Schock für die Münchner, die fast eine Viertelstunde brauchten, um sich neu zu orientieren und wieder Ordnung ins Spiel zu bringen. Die Präzision für den entscheidenden Pass fehlte aber, Torgefahr kam nicht auf. Glück hatte der Vorjahres-Finalist in der 29. Minute, als der frühere Frankfurter Benjamin Huggel beim von den Basel-Fans schon bejubelten Tor im Abseits stand (29.). Drei Tage nach dem 1:2-Tiefschlag durch Mainz in der Bundesliga wackelte die Bayern-Abwehr zudem in vielen Szenen wieder bedenklich. Schlussmann Hans-Jörg Butt verhinderte das 0:2, als er einen Schuss von Xherdan Shaqiri gerade noch abwehren konnte (40.).

Schweinsteigers Treffer sechs und sieben

Van Gaal musste reagieren. Der Holländer nahm Altintop zur Pause vom Platz und brachte Mario Gomez als zweiten Stürmer. Mit dem 4:2:2- System sollte die Präsenz im gegnerischen Strafraum erhöht werden. Und die Umstellung zahlte sich aus, die Bayern erhöhten Druck und Torgfahr. Mit energischem Einsatz erzwang WM-Torschützenkönig Thomas Müller den Strafstoß; Huggel hatte ihn zu Fall gebracht. Schweinsteiger verwandelte sicher: Sein sechster Treffer im 49. Champions-League-Spiel - Nummer sieben folgte.

Basels Trainer Thorsten Fink, der 2001 mit dem FC Bayern die Champions League gewann, hatte nach der 1:2-Auftaktniederlage beim rumänischen Titelträger CFR Cluj voll auf Attacke gesetzt. Bis zum 1:1 ging das Konzept auf - dann kamen die Bayern, van Gaals Elf kontrollierte die Partie nun. Beim Schuss von Miroslav Klose (73.) war Costanzo auf dem Posten (73.). Müller (83.) und Olic (85.) hatten weitere gute Chancen.

dpa

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Ladesymbol Kommentare