Schickeria: Rückkehr in die Südkurve erst bei vollen Stadien

Die Münchner Schickeria hat sich vor dem Liga-Auftakt zu Wort gemeldet. Die Ultra-Gruppierung verzichtet zunächst auf eine Rückkehr in die Allianz Arena – selbst wenn wieder einige Fans ins Stadion dürfen.
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Die Ultras des FC Bayern werden in der Südkurve demnächst noch nicht zu sehen sein.
Die Ultras des FC Bayern werden in der Südkurve demnächst noch nicht zu sehen sein. © imago/MIS

München - Beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern gegen Schalke 04 am Freitagabend (20.30 Uhr, ZDF, DAZN und im AZ-Liveticker) sind aufgrund der hohen Infektionszahlen in der bayerischen Landeshauptstadt noch keine Zuschauer erlaubt. Bei den restlichen Partien am ersten Spieltag  findet hingegen eine Teilöffnung der Stadien für die Fans statt.

Auf die Münchner Schickeria wird man in den Bundesliga-Stadien aber noch länger verzichten müssen. Das teilte die Ultra-Gruppierung des FC Bayern am Freitagabend mit: "Im Stadion wieder als Gruppe in Erscheinung zu treten, ist für uns erst vorstellbar, wenn die Südkurve wieder zusammenstehen und die Mannschaft wie gewohnt unterstützen sowie auf der gegenüberliegenden Seite jemand für den Gegner singen kann", heißt es in einer Stellungnahme auf deren Homepage am Freitagabend.

"Die wenigsten werden ihren Stammplatz einnehmen dürfen, der langjährige Nebensitzer bekommt vielleicht nicht für das gleiche Spiel eine Karte, und ein Zusammenrücken auf den Stehplätzen ist sowieso ausgeschlossen."

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Kein Verständnis für Ausschluss der Gästefans

Eine Fankurve sei für die Anhänger des Rekordmeisters mit "zusammenzustehen, zusammen zu singen und zu hüpfen und sich frei zu bewegen" verbunden, daran sei aber aus "nachvollziehbaren Gründen derzeit nicht zu denken". 

Deutlich weniger Verständnis zeigen die Ultras für den kompletten Ausschluss der Gästefans. Die Politik beschloss in der vergangenen Woche bundesweit in einem Probebetrieb 20 Prozent der Stadien wieder zu füllen, allerdings sind keine Anhänger der Auswärtsteams erlaubt. Die Münchner bleiben grundsätzlich vorsichtiger und planen zukünftig nur mit einer Auslastung der Allianz Arena von zehn Prozent. 

 

 

 

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