Rummenigge fordert einheitliche Lösung für Fan-Zulassung

Nach dem Zuschauerverbot in Münchner Stadien bis Ende des Monats hat sich Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge für eine bundesweit einheitliche Regelung ausgesprochen.
| dpa
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FC Bayern München, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München.
FC Bayern München, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

München -  "In dieser Woche hatten wir eigentlich von der Stadt München den Hinweis, dass sie davon ausgehen, dass die nächsten Spiele mit Zuschauern stattfinden dürfen. Das ist durch den gestiegenen Inzidenzwert heute wieder revidiert worden. Das ist nun mal so", wurde der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters von der "Bild" zitiert.

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Die Stadt München hatte am Freitag mitgeteilt, dass wegen der gestiegenen Corona-Zahlen Fußball-Spiele in der bayerischen Landeshauptstadt mindestens bis zum 25. Oktober ohne Fans stattfinden. Beim FC Bayern betrifft dies das Pokalspiel gegen den 1. FC Düren (15.), das Champions-League-Duell mit Atlético Madrid (21.) und die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt (24.). Das nächste Heimspiel danach ist das gegen Werder Bremen am 21. November. In der Bundesliga zählt der FC Bayern zu den wenigen Teams, die bislang auf Zuschauer im eigenen Stadion verzichten mussten.

Rummenigge: "Wir brauchen einheitliche Parameter" 

"Was wir brauchen, ist eine bundesweite einheitliche Lösung nach gewissen Parametern, die für alle gelten", forderte Rummenigge und erläuterte: "Es gibt jetzt ja eine Testphase. Kurioserweise läuft die am 25. Oktober aus. Aber Bayern München hat dann nicht teilgenommen. Wir haben bis dahin kein Spiel vor Zuschauern gehabt."

Von dem Verbot betroffen waren auch die Drittliga-Partien des TSV 1860 München und Türkgücü München am (heutigen) Samstag. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut von 32,5 am Dienstag wieder auf 42,4 gestiegen ist, sprachen sich die Behörden gegen die Zulassung von Fans aus. Dieser Wert gibt die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an.

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