Rummenigge-Amtszeit: Diese Aufgaben gilt es noch zu erledigen

Karl-Heinz Rummenigge tritt im Dezember 2021 als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern zurück. Jetzt hat er seine finale Agenda verraten.
| AZ/dpa
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Karl-Heinz Rummenigge beantwortet auf dem SpoBis-Kongress Fragen.
Karl-Heinz Rummenigge beantwortet auf dem SpoBis-Kongress Fragen. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

München - Karl-Heinz Rummenigge geht mit drei zentralen Anliegen in seine letzten 15 Monate als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. An der persönlichen Deadline 31. Dezember 2021 werde er nicht rütteln, sondern zu diesem Zeitpunkt "den Staffelstab" an Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn (51) weitergeben, sagt Rummenigge im Interview der Deutschen Press-Agentur zu seinem 65. Geburtstag an diesem Freitag. "Ich habe keine Bedenken, dass er ein guter Vorstandsvorsitzender wird", sagt der Langzeit-Boss über Kahn.

Auch die Corona-Krise könne nichts am Plan ändern, nach Auslaufen seines aktuellen Vertrages aufzuhören. "Es gibt kein anderes Szenarium, das ich im Hinterkopf habe, übrigens auch nicht, um meine Tätigkeit vorher zu beenden", sagte Rummenigge. Er gehöre "nicht zu den Menschen, die sich für unersetzlich halten. Es ist Teil des Lebens, dass man irgendwann loslassen muss und den Nachfolgern Vertrauen schenkt."

Rummenigge: Noch keinen Plan ab 2022

Auch eine Bayern-Zukunft in "irgendeinem Gremium" schwebe ihm nicht vor. "Ich habe noch keinen konkreten Plan, was ich am 1. Januar 2022 machen werde. Aber ich habe auch keine Angst davor." Eine Position beim DFB, der Deutschen Fußball Liga oder auf internationaler Ebene komme auch nicht infrage für ihn. "Ich bin völlig ungeeignet für ein Amt in einem Verband", sagt der Ex-Profi Rummenigge kategorisch.

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Seine Bayern-Agenda umfasse noch "insbesondere drei Dinge". Als erstes, sportlich in der Spur zu bleiben. Es gelte, den großen Erfolg des Triple-Gewinns "so zu konservieren, damit es auch im Jahr 2021 wieder etwas zu feiern gibt". Punkt zwei ist die Bewältigung der Corona-Krise. "Diese Situation müssen wir managen, um wie in der zurückliegenden Saison finanziell mit einem blauen Auge davonzukommen." Corona werde alle Klubs in Europa "hart treffen".

Punkt drei betrifft seine Nachfolge. "Ein großes persönliches Anliegen" sei ihm das weitere Einarbeiten von Kahn. "Wenn ich Ende 2021 den Staffelstab an ihn übergebe, muss das nahtlos geschehen."

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